»Was willst du?« ...
Die Arme schlangen sich fester um ihn.
»Armer Wilhelm ... armer Wilhelm ...«
Sein Gesicht wurde von ihren Tränen naß.
»Laß mich doch, Käthe,« sagte er in schwacher Abwehr.
»Nein, Wilhelm – nein ... Hier, im Dunkeln muß ich's dir sagen ... Ich habe dich ja lieb wie damals – nein, tausendmal mehr ... Ich hab' ja all diese zehn Jahre nur an dich gedacht ... Tag und Nacht ... Und immer gewartet ... Und vorhin, in die Arme wollt' ich dir fliegen ... aber du ... Und jetzt seh' ich, wie du dich grämst ... Da drängt sich etwas aus mir heraus ... Und für mich will ich nichts – gar nichts ... nein ... nein ... Aber das Herz möcht' ich mir ausreißen und dir hinhalten ... nur daß du wieder lachst und arbeitest.«
Er schüttelte sie von sich.
»Laß mich, Käthe ...«
Sie hielt ihn fest.
»Laß mich ... wir haben zusammen nichts mehr ... Was fehlt dir? – So laß mich doch ...«