Heiliger Willibrord, ein eifriger Ausleger der Lehre Christi,
Heiliger Willibrord, ein sanfter Wegweiser der Irrenden,
Heiliger Willibrord, eine wahre Stimme Gottes,
Heiliger Willibrord, ein unermüdlicher Arbeiter im Weinberg des Herrn,
Heiliger Willibrord, hell glänzender Stern unsres Landes, eine unerschütterliche Grundsäule des wahren Glaubens,
Heiliger Willibrord, bitte für uns!«
»Erhöre uns, heiliger Willibrord, erhöre uns!« Hohe Weiberstimmen mischen sich zeternd ein, gellende Kinderstimmen kreischen im höchsten Diskant.
»Heiliger Willibrord, heiliger Willibrord!«
Mächtiger schwellen die Stimmen der Psalmodierer, ein Strom von Anrufungen wälzt sich vor den Geistlichen her; mit der Fahne des heiligen Willibrord, mit der prächtig strahlenden, folgt die den Sängern.
Geistliche Herren, und immer wieder geistliche Herren, ihr Zug nimmt kein Ende. Große und kleine, dünne und dicke, schwarze und blonde, alte und junge; von weit her, von nah her, aus Klöstern, aus Kirchen, aus Städten, aus Dörfern, aus Deutschland, aus Frankreich, aus Belgien, aus England, aus Holland, aus Italien, aus aller Herren Ländern, aus aller Welt. Lauter Brüder in Christo, Söhne der Kirche, verstreut über die ganze Erde, heut sich zusammenfindend unter dem Banner des heiligen Willibrord.