»Schau, heiliger Apostel, o Willibrord,
Herab auf die Scharen der Beter,
O sei uns des Landes mächtiger Hort,
Beschirme den Glauben der Väter.
O heil’ger Patron, komm, hilf uns in Not,
In Ängsten, Gefahren und Leiden,
Und stehe uns schützend bei in dem Tod,
Daß siegreich von hinnen wir scheiden!«
Die abgespannten Gesichter wurden erwartungsvoll rot: hah, da ragte vom höchsten Punkt der Stadt die Pfarrkirche, darinnen unterm Hauptaltar der wundertätige Heilige begraben liegt! Glocken läuteten. Aus allen Giebeln wehende Fahnen, um alle Mauern grüne Girlanden; in allen Fenstern der heilige Willibrord, als Bild, als Statue, als Photographie, und sei’s nur auf Postkarten. Die Echternacher empfangen die Waller, die ihnen Ruhm und Gewinn und Verdienst und Getriebe ins sonst so weltabgelegene Städtchen bringen.
»Heiliger Willibrord, bitt für uns!«