Sie achtete gar nicht darauf, gleich fuhr sie mit der Neuigkeit heraus: „Haste’t gehört? Se haon en Dahler, en falschen Dahler gefunnen! Se sein dem Kerl als uf der Spur.“ In grausenvollem Entzücken schlug sie die Hände zusammen: „Dän hänken se uf, wann se dän kriehn! Pittchen, wat saoste nau?“

Keine Antwort.

Sie beugte sich über ihn — schlief er schon wieder? „Pittchen, en falschen Dahler! Denk ehs! Hörste dann net?“ Sie packte ihn am Arm.

„Ech hören.“ Ihre Hand zurückstoßend, richtete er sich mühsam ein wenig auf, seine Stimme klang heiser.

„Nä, datste dech aach e su wenig inderessierst,“ sagte sie ordentlich beleidigt, „e su ebbes passiert doch net alle Dag! Denk ehs, wann se dän kriehn, dän —“

„Wän es et dann?“ Sich auf den aufgestemmten Ellbogen stützend, sah er sie stier an.

„Huh,“ kreischte sie lachend, „maachst dau en Visasch! Eweil könnt mer sech jao graulen!“

„Wän es et — wat saon se?“ stieß er hervor. Seine Lippen zitterten, seine Hände auch.

Sie zuckte die Achseln. „Dat waaß ech net. Äwer waart,“ — sie ergriff gern eine Gelegenheit, wieder fortzukommen — „ech giehn noch ehs on hören mech om!“ Schon war sie zur Thür hinaus.

Allein!