In einiger Entfernung folgten noch zwei Gestalten, neugierig schlichen sie hinterdrein.

„Es et dann wirklich waohr?“ wisperte der Krumscheid dem neben ihm Schleichenden in’s Ohr. „On Se sein sicher, Hähr Schmitz? Jeßmarijuseb, dän Pittchen!“

„Er is et,“ antwortete ziemlich laut und bestimmt die Stimme des Schmitz. „Meint Ihr, ich wär’ umesonst stracks nach Wittlich geschäst, wat haste wat kannste, un hätt’ Alarm geblasen?! Der Kerl, der Esel —“

„Pst,“ warnten die vorderen.

Zu spät! Schon wurde Mifferts Hüttenthür von innen aufgerissen, ein Lichtschein fiel in’s Dunkel hinaus. Und mitten im Lichtschein zeigte sich eine Gestalt, Pittchen, in lauschender Stellung vorgeneigt, wie ein aufgescheuchtes Wild nach allen Seiten spähend.

Den Männern stockte der Atem, sie drückten sich dichter in den Schutz der Hecke.

„Wän es elao?“ rief Peter argwöhnisch; seine Stimme klang aufgeregt. „Kotzdunner, wän ramurt lao erum, dat mer net —“

„Im Namen des Gesetzes!“ Mit einem Satz stand der Obergendarm vor ihm.

Blitzgeschwind duckte sich Pittchen und schien an der, wie aus dem Erdboden aufgeschossnen Gestalt vorbeischlüpfen zu wollen. Vergebens! Schon hatte ihn ein zweiter fest am Kragen.

„Peter Miffert, im Namen des Gesetzes!“ wiederholte der Obergendarm noch einmal mit Würde.