Es war noch nicht dunkel genug, Peter sah die weiße Haut schimmern, die so weich und sammetig war, wie das Fell einer jungen Katze.

Zärtlich murmelte er: „Zeih, danz ehs met mer!“

„Gären, e su gären,“ flüsterte sie, schlug die Augen auf und sah ihn voll an.

„Zeih — dau Framensch — ech — ech sein gäckig naoch der,“ stieß er lauter hervor, zwischen zusammengepreßten Zähnen. „Saog, datste mech noch liew has — Zeih, saog et!“ Sein mißtrauischer Blick glitt zwischen ihr und der Wirtshausthür hin und her.

Sie lachte so herzlich, daß das Kind wimmerte. „Ksch — ksch — hahaha!“

„Laach net!“ Er stampfte mit dem Fuß und sah sie von unten herauf unter zusammengezogenen Brauen an.

„Jesses Maria, wat michste für en Visasch,“ sagte sie heiter. „Pittchen, ech sein eweil e su fidel! Dau wirst mer doch net dat Pläsier verfumfeien[19]? Pittchen!“ Sie streckte die Hand aus und zog ihn zu sich heran; ihre Augen baten. „Sei net unkommod, Pittchen, et es jao nor om en klein Verännerung zo maachen. Ech danzen aach met der.“

„Su komm,“ drängte er, „komm!“

Er ließ ihr keine Zeit mehr; lachend schob sie der Alten das Kind in die Arme, knöpfte ihre Taille zu, schüttelte ihre Röcke und hing sich an den Arm ihres Mannes.

Es dunkelte jetzt stark. Immer noch eilten Gestalten in’s Wirtshaus; unter den Spätkommenden waren auch Lorenz und seine Verlobte, die heute zum ersten und letzten Mal Aufgebotenen.