„Kuckt!“ Sie legte es vor ihn hin und beugte sich zugleich über seine Schulter.
Er nahm es prüfend in die Hand; das Kreuzchen war verbogen, unten ein Stück abgebrochen. „Wat sollen ech dermit?“
„Heil maachen!“
„Dat kann ech net.“
„Ojeh“ — sie lehnte sich von hinten her fest an ihn — „wän dat zweifelt! Se saon, Ihr seid e su gescheidt, Ihr haot dat Tolent, Ihr könnt ales maachen!“
„Laoß mech gewärden[22],“ brummte er.
„Dat Pittche haot heit kei gud Schur[23],“ lachte sie. „Schnauzt mech doch net e su ahf!“ Sie griff über seine Schulter nach dem Kreuzchen und streifte dabei zart seine Wange. „Kuckt, lao maacht Ihr ebbes Neies dran — wupptich, su schnell wie gespauzt[24] — ons Hährgöttche es färdig!“
„Dau Fladdiererin,“ schmunzelte er und strich ihr die Wange. „Saog ehs, Mädche, von wem haste dat Hährgöttche? Von deim Schatz?“
„Nä, nä.“ Sie that sehr verschämt. „Ech haon ken Schatz. Ech sein eweil noch vill zo jong!“
„Hm, hm.“ Er betrachtete sie interessiert. „On dän Thomas Laufeld — no?!“ Er kniff sie augenzwinkernd in den Arm.