Ei, da kam die Mutter vom Hubertche selber, die junge Frau Steffes, die allein mit dem alten Großvater hauste; der Mann war unten in der Fabrik.
„Ech haon als ons Hubertche geschickt,“ stammelte sie atemlos und setzte sich auf einen Schemel, „wollt Ihr net kommen?“
„Gewiß, gewiß,“ versicherte er. Die Annemarie Steffes war eine hübsche Frau, keine von den großen, aber munter und wohlgeformt wie eine Wachtel.
„Et es pressant,“ sagte sie und legte die Hand auf die heftig wogende Brust; gelaufen mußte sie sein wie der Wind, sie war hochrot und keuchte.
Und doch schien es ihr jetzt nicht zu eilen; behaglich sah sie sich um und musterte die armselige Stube.
„Dat Zeih es net zo Haus?“ sagte sie dann.
„Nä.“
„Et es nao Manderscheid?“
„Jao.“
„Duh kömmt et wohl erscht diesen Awend widder?“