„Pittchen, holt Pittchen!“

Der Herr Pastor drehte auf seinem Heimweg, den er schon trübselig hatte antreten wollen, noch einmal um.

Und nun war der Peter da. Die Hände in den Hosentaschen, mit gespreizten Beinen, das Maul schief gezogen, stand er und besah den Schaden.

„Jao, jao, e su es et. Jao, jao, et es nau e su!“ Er wiegte den Kopf und sah schläfrig drein, ohne jegliches Interesse.

„Könntet Ihr das nicht wieder reparieren?“ sprach der Pfarrer.

„Nä, nä, dat es net mein Metjä!“

„Seht einmal, Miffert,“ — der geistliche Herr bückte sich selber und hob eins der abgebrochenen Stücke auf — „ich denke, das ließe sich wieder anlöten. Das ist Euch gewiß leicht möglich; mit Metall und so was hantieren, löten und hämmern und gießen und feilen, was weiß ich, das schlägt doch in Euer Fach!“

Einen raschen Blick, von unten herauf, warf Pittchen auf den Geistlichen; es war ein eigentümlicher Blick, ein schlauer Blick, in dem zugleich plötzlicher Argwohn dämmerte. „Wat beliewt?“ fragte er lauernd. „Wie maant dän Hähr Pastor dat? Ech haon ganz simpel Schlosser gelernt, met su ebbes Apartem haon ech nie neist im Sinn gehatt. Nä, duh mößt Ihr bei ener anneren Dühr ankloppen. Lao kann ech neist bei maachen!“

„Aber Ihr könnt es doch versuchen,“ bemühte sich der Pfarrer ihn zu überreden. „Sie sagen alle, Ihr seid so geschickt!“

„Wän haot dat gesaot?“ Peter warf einen unruhigen Blick um sich.