Verfluchte Rasselbande! Mit Mühe hielt er an sich, blaß bis in die Lippen. Er kommandierte:

»Ohne Tritt – marrrsch!«

Auf was warteten die Kerle denn noch?! Er wollte sie lehren, zu grinsen! Noch einmal: »Marrrsch!«

Langsam setzte sich der Reservistenzug in Bewegung, aber er traf auf Widerstand. Die Gecken machten nicht willig Platz. Was wollte der Preuß’, der Störenfried?! Konnte der nicht warten, bis Seine Hoheit, Prinz Karneval passiert war?!

»Helau, helau!«

Es klang drohend; scheußliche Fratzen fletschten den Feldwebel an.

»De Preuß’, de Preuß’!«

Ein Geraune war’s nur, aber es wurde zum Murren, Vergebens zeterte Hanswurst, knallten neue Bomben, aller Aufmerksamkeit war auf den Preußen gerichtet, aller Blicke bohrten sich in die Uniform. Freche Bengels legten zwei Hände an die Nase: »Helau!«

Des Feldwebels Hand fuhr an’s Seitengewehr. Eine dunkle Blutwelle schoß ihm zu Kopf, die Stirnader schwoll ihm, rot tanzte es ihm vor den Augen, mit einem gewaltsamen Griff packte er den nächsten: »Platz!« Wütend drehte der sich um; doch Hanswurst legte die Hand auf’s Herz, wie ein Verliebter, warf dem Preußen eine schmatzende Kußhand zu, und dann sich abkehrend, schüttelte er sich mit einer Gebärde des Abscheus: »Brrr!« – Da löste sich der Zorn der Menge in schallendes Gelächter.

»Helau, helau, hahahaha!«