Das knatterte und knallte und blies und fiedelte und juchzte und frohlockte. Die Träger schwangen ausgelassen ihre Fackeln, greller Schein überglänzte alles, flüssiges Feuer tropfte auf’s Pflaster; wie bespritzt mit Blut standen die weißen Mauern der Häuser.

Frau Trina war mit der Mutter und den Kindern an die Hausthür gelaufen, in größter Neugier faßte sie einen der Vorüberstürzenden am Ärmel: »Wat es dann passiert? Sagt doch!«

»Ich weiß et nit – Vivat hoch, hoch, hoch!«

Sie mußte sich an einen andern wenden: »He, wo lauft ihr dann hin?«

»Nao’m Rathuus! Mir bringen de Fahn’ derhin!«

»Warum dann? Warum schreit ihr dann eso?!«

»Ich weiß et nit!«

»Wat? Och, sagt doch!«

»Ich weiß et nit! Ho–ch!«

Keiner hielt ihr stand. Eine genügende Antwort bekam sie nicht. »Mir feiern,« das brachte sie endlich heraus.