In einer wahnsinnigen Verzweiflung rang sie die Hände. Nur beten! Wenn sie jetzt nur beten könnte! Ihr wirrer Blick fiel auf Mutter und Großmutter – o, die fanden Trost! Trost – Trost – Trost!

Und Josefine stürzte auf die Kniee und bekreuzte sich wie jene und hob die Hände und stammelte nach in inbrünstigem Flehen:

»Herr, erbarme dich unser!

Christus erbarme dich unser!

Heilige Maria, bitte für uns!

Du Trost der Elenden,

Du Stärke der Schwachen

In unsern Trübsalen,

In unsern Anfechtungen,

In unsern Kämpfen, – bitte für mich!«