Also sang er, während betend
Die drei andren zu ihm horchen,
Und die volle Sonne sehen
Sie, und waren voll des Trostes.
Und sie trinken einen Becher
Brautwein, haben angestoßen
Einer zu des andern Segen,
Und dann aßen sie des Brotes.
Da ertönt das Glöcklein helle
An dem wohlbekannten Kloster,
Und sie gehen zu der Messe
Ihres alten Freunds Benone. —
Also liebte er ihr Wesen,
Hat sich so mit ihr versprochen,
Feiert so die Hochzeitsfeste,
Der gelehrte Jacopone.
Und sie war ihm tief ergeben,
Eine Magd ihm unterworfen,
Winke waren ihr Befehle
Und Gesetze seine Worte.
Auf sein Haus strömt voller Segen,
Und man pries ihn allerorten;
Die er führte, die Prozesse,
Waren alle bald gewonnen.
Und sie füllte spinnend, webend,
Seine Schränke an bis oben,
Nähte ihm wohl hundert Hemden,
Die sie alle selbst gewoben.
Sie half ihm die Bücher stellen,
Wußte sie gar wohl zu ordnen,
Schrieb ihm ab viel dicke Hefte
Und gar manchen schweren Codex.
Als sie einst ihm die Pandekten
Heimlich schrieb mit flüssgem Golde
Auf schneeweißem Pergamente
Und ihm gab am Christtagsmorgen,
War er gar in Lieb beweget,
Schenkte ihr, die sie gesponnen
Und gewebet, all die Hemden
Und dazu viel Münzen Goldes.