Geisterschwer erblühn die Zeiten
Heute aus dem Sterngefild,
Durch den reichen Himmel schreiten
Seh ich wunderbar Gebild.

Denn die Jungfrau hebt den Schleier,
Und der Widder freudig springt,
Und der Stier erhebt sich freier,
Da der Schwan verbuhlet sind.

Und die Zwillinge, sie weinen,
Da die eine Wage sinkt,
Und der Steinbock will nicht scheinen,
Weil der Schütz den Bogen schwingt.

Amors Pfeil der Pfeil heut gleichet,
Sieh, wie er zur Jungfrau ziel;
Wie der Fisch zum Fische streichet
Und in Wogenschimmer spielt.

Nach des Bechers süßem Weine
Greift der Wassermann und trinkt,
Bär und Hund, der groß und kleine,
Tanzen, der Triangel klingt.

Pegasus mit Wiehern schreiet
Zu dem kleinen Pferde hier,
Des Zentauren Lust sich zweiet
Zu der Jungfrau, zu dem Tier.

Und der Walfisch, ein Hochzeiter,
Jauchzend im Eridan springt,
Und das Schiff, es flagget heiter,
In dem Pol sein Ruder klingt.

Bei dem Hafen jagdlich schweifen
Sehe ich Orions Licht,
Doch vor ihm die Flucht ergreifen
Heute die Plejaden nicht.

Liebend denket er mit Schweigen
Der Hyperboreerin,
Und vor Herkuls Seele streichen
Alle Thespiaden hin.

Cepheus, Cassiopeia neigen
Liebend zueinander sich,
Und Andromeda erreichen
Seh den starken Perseus ich.