Und von dem Kamel steigt
Zürnend er, und mit dem Fuße
Stampft er, daß der Turm im Grunde
Schwanket wie ein Schiff im Sturme.
Und gekrümmt gleich einem Wurme
Beugt sich in des Zirkels Runde
Apo, dunkle Worte summend,
Bis das Schwanken ging vorbei.
Und mit einem lauten Schrei
Klagt das Geisterweib: "Mich dürstet!"
Fragt die Taube nach dem Trunke,
Sprach: "Mich dürstet!" auch die Blume.
Und Apone sprach ermutet:
"Besser wär es, wenn ihr ruhtet,
Von der Eile so durchglutet
Kann der Trunk euch schädlich sein.
Saget erst, nach welchem Wein
Also heftig euch gelustet,
Daß ihr also schreien mußtet?"
Und sie schrieen all: "Nach Blute!" —
"Warum hast du, böser Bube,"
Spricht der König, "mich gerufen,
Da in wenigen Minuten
Schon mein kurzes Reich vorbei?"
Durch das Basilikenei
Bringet Apo sie zur Ruhe,
Und die Taube, schnabelzuckend,
Pickt die Schale schnell hinunter.
Sarabot das Weiße schlucket,
Und das Gelbe zum Genusse
Reicht er, nebst dem Hahnenpunkte,
Hin dem klaren Geisterweib.
Und daß nicht vergessen bleib
Auch die Zauberblume duftend,
Stürzet sie die Schalenkuppe
Über sie gleich einem Hute.
Apo spricht: "Es fehlt am Trunke;
Ach! ein Fäßlein süßen Blutes
Hatt ich halb heraufgewunden,
Als der Strick mir tückisch reißt.