Denn in mir von diesen Dreien
Brennet der gedrillte Docht,
Um die einst in Buhlereien
Mancher römscher Bürger focht.
Ja, ich bin von diesen Dreien
Das gezwirnte Kunstphantom,
Und wie sie will ich nicht schreien,
Küssest du gleich wie ganz Rom.
Will dir mein Besitz verleiden,
Werd ich zu der Lust zu stolz,
Kann dich wieder von mir scheiden
Klein ein Splitter Kreuzesholz.
Aber an dem Jungfernleibe,
Den ich dir zur Lust bewohn,
Daß er unverdorben bleibe,
Zeig jetzt deine Kunst, Patron!"
Und mit Blut zwei Sprüche schreibet
Apo ihr nun hinters Ohr,
Unter ihre Achseln reibet
Salbe er, die er beschwor.
Lüstern die besessne Leiche
Küsset nun der alte Tor,
Moles spielet auf der Geige
Ein vermaledeites Chor.
Und in buhlerischem Eifer
Tanzet, wie der trunkne Lot,
Mit der Braut er einen Schleifer
In fatalem Teufelstrott.
Älia Lälia Crispis schreiet
Mit verruchtem, giftgem Ton,
Und Biondettens Kehl entweihet
Eines frechen Liedes Hohn.
Dies gefällt nicht gnaz dem Meister,
Und er spricht: "Verschon mein Ohr!"
Mit Biondettens Stimme heißt er
Singen sie den Hochzeitschor.
"Denn du sollst Biondette scheinen,
Die zum Freunde ich erkor,
Und die Stadt soll sie beweinen,
Daß sie sich an mich verlor.