Er gleicht einem Martisbilde;
In dem blanken, großen Schwert,
In dem runden Spiegelschilde
Lacht die ganze Pracht verklärt.
Im die Fahne ist vertrauet,
Er des Wagens Ehr bewacht,
Den die Herrn des Rats erbauet
Als den Mittelpunkt der Schlacht.
Als des Staates Bundeslade,
Als Symbol der Bürgerehre,
Als der Thron des Zorns, der Gnade,
Geht der Wagen mit dem Heere.
Wenn er stehet, wenn er schreitet,
Steht und geht die Kriegerschar,
Ihn des Heeres Kern umstreitet
In der dringenden Gefahr.
Und zersprengte Reuterhaufen
Sammeln sich in seinem Kreis,
Und von neuem auszulaufen # um?
Nach des Kampfes blutgem Preis.
Und den Feldarzt trägt der Wagen
Mit des Leibes Arzenein,
All, die blutig sind geschlagen,
Wollen hier geheilet sein.
Auch die Priester auf ihm stehen,
Mit dem heilgen Sakrament
Jeden Krieger zu versehen
In dem ehrenvollen End.
Kehrt der Wagen mit dem Heere,
Dann ward gut die Schlacht geschlagen,
Denn des Heeres Mut und Ehre
Hänget an dem Fahnenwagen.
Fällt er in des Feindes Hände,
Dann sucht Heil in schnöder Flucht,
Wer nicht in des Lebens Ende
Seiner Schande Ende sucht.
Aber wie er in dem Kriege
Ist des Mutes fester Kern,
Wird er nach errungnem Siege
Des Triumphes schönster Stern.