Medizina heilt die Wunden
Mutig ringend mit dem Tode,
Und Magia hat des Sturmes
Flügel und des Windes Rosse.

O Magia, du des Dunkels
Schwarze, lichtentsprungne Tochter,
Du allein genügst zum Schutze,
Mag das Licht auch ewig toben!

Doch zum frechen Überflusse
Hat der Erdgeist auch geboren
Flaggen jeglicher Naturen,
Die allfarbgen Religionen.

Wenn das Schiffsvolk steht und murret
Und nicht trauet dem Piloten,
Wird die Flagge aufgewunden,
Und Begeistrung strahlt die Sonne.

Plagt die Krankheit und der Hunger,
Und das Wasser ist verdorben,
Da suffliert der Erdgeist dunkel,
Und sie beten, die Kujonen!

Also schwebt die Erde munter
Um des dunklen Geistes Pole;
Und sie dienen, dem sie fluchen,
Und er schämt sich, sie zu holen.

Doch das Licht und auch das Dunkel
Haben beide sich sich belogen,
Und die Lüge war das Wunder,
War das Wort, das Fleisch geworden.

Denn der Mann aus irdschem Grunde
War um Erdgeist nur geformet,
Daß das Licht, in ihm gebunden,
Sei gefesselt an den Boden.

Und vom Lichte nur durchdrungen
Ward der Mann, der Erdgeborne,
Daß der Erdgeist, sei gezwungen
In dem Manne hin nach oben.

So im wechselnden Betruge
Ist der Streit zum Fleisch geworden,
Und er herrscht im Mittelpunkte
Des unendlich ewgen Zornes.