Da das Licht den Schlaf erfunden,
Ward dem Mann das Weib geboren,
Durch den Baum des Bös und Guten
Führt der Erdgeist uns zum Tode.

Nach uns greift das Licht hinunter,
Ziehet mächtig uns nach oben,
Die Metalle schwer und dunkel
Ziehen nieder uns zu Boden.

Beiden Welten so verbunden
Wehet betend auf der Odem,
Wer erkennen will, was unten,
Stiehlt das hohe Licht von oben.

Als ich war im Licht betrunken
Und um Weisheit fleht von oben,
Sprach das Wort: Du sollst gesunden,
Wenn du mir das Fleisch willst opfern!

Wenn das Böse du verblutet,
Wenn versiegt der irdsche Bronnen,
Wenn du wandelst in dem Guten,
Magst du schauen in die Sonne.

Fasten sollte ich und hungern
Und entbehren alle Wonnen,
Recht in Schmerzen sollt ich wurzeln,
Um im Lichte aufzusprossen.

Mit dem Licht stieg ich hinunter,
Und der Erdgeist, leicht gewonnen,
Gab zu trinken mir das Dunkel,
Das in mir zum Licht geworden.

Und in diesem Licht betrunken
Ist mir die Erkenntnis worden,
Ich hab meinen Geist gefunden
Und verstehe seine Worte.

Wie die Sterne oben runden,
Die Metalle unten wohnen,
Wie die Sonnen gehen unter,
Wie herauf sich ziehn die Monde,

Fühl ich all in meinen Pulsen,
Und mein Fuß fühlt in dem Boden,
Wo die goldnen Schätze wurzeln,
Wo die Quellen gehn verborgen.