Meine Liebenswürdigkeit und die Zärtlichkeiten, die ich ihr erwies, erfüllten sie mit einer lebhaften Zuneigung für mich, die ich nur mit jener vergleichen kann, die Du für mich empfindest. Sie hat mich während dieser Zärtlichkeiten oft auf das leidenschaftlichste erregt gesehen und versicherte mir immer wieder, daß sie brennend gern für mich dasselbe tun würde, wenn es nur möglich wäre, mich ohne Gefahr für mich selbst an diesen Vergnügungen teilnehmen zu lassen. Sie wünschte leidenschaftlich, daß mein Vater sich endlich entschließen würde, mich zu nehmen, und sie malte mir diesen köstlichen Augenblick in den glühendsten Farben aus.
„Oh, meine liebe Laurette“, sagte sie, „wenn dieser Augenblick gekommen ist, werden wir ein Fest feiern. Ich erwarte ihn mit Ungeduld, aber ich glaube, es wird nicht mehr lange dauern. Deine Brüste sind schon gerundet, und Deine Kleine ist hübsch behaart und von einem schönen Rot. Ich sehe es an Deinen Augen, die Natur wird bald eine Frau aus Dir machen.“
Es dauerte tatsächlich nicht lange, so fühlte ich mich reichlich unbehaglich. Mein Kopf war benommen, meine Augen hatten ihre Lebhaftigkeit verloren, und ich litt an heftigen Krämpfen, die mir etwas völlig Neues waren. Endlich, nach acht oder neun Tagen, war alles vorbei, und ich fühlte mich so heiter wie zuvor und strahlte vor Gesundheit.
Wie freute ich mich über dieses Ereignis. Ich war ganz verrückt und umarmte Lucette.
„Meine Liebe, wie glücklich werde ich sein!“ Ich fiel meinem Vater um den Hals und bedeckte ihn mit Küssen:
„Ach, endlich“, rief ich, „befinde ich mich in dem Zustand, in dem Du mich so gerne sehen wolltest. Wie glücklich bin ich, daß ich Dein Verlangen endlich befriedigen kann! Mein einziges Glück wird es sein, Dir ganz zu gehören. Deine Liebe und deine Zärtlichkeit werden meine Seligkeit sein.“
Er nahm mich in seine Arme und zog mich auf seine Knie, um mir die Zärtlichkeiten, die ich ihm erwies, wiederzugeben. Er preßte meine Brüste und küßte sie. Er sog an meinen blühenden Lippen, seine Zunge vermählte sich mit der meinen. Meine Schenkel, mein Hinterteil, ja selbst meine kleine Spalte, alles war der brennenden Berührung seiner Hände ausgeliefert.
„So ist er endlich gekommen, meine reizende Laura, jener beglückende Augenblick, in dem Deine Zärtlichkeit und die meine sich im Strom der Begierde vereinen werden. Noch heute werde ich Deine Jungfernschaft nehmen und die Blume pflücken, die sich so herrlich entfaltet hat. Ich schulde es Deiner Liebe. Du mußt allerdings wissen, daß die Wonnen, die unserer Umarmung folgen werden, durch einige Augenblicke des Schmerzes erkauft werden müssen. Ich werde Dir wehtun, wenn ich Deine Rose breche, mein reizendes Kind.“
„Was macht das schon aus? Laß mich bluten, wenn Du willst, kein Opfer wird mir zu groß sein. Ich begehre nichts so sehr, als Deine Lust und Deine Befriedigung.“
Das Feuer der Leidenschaft brannte in seinen Augen wie in den meinen. Die liebenswürdige Lucette, die an dem wunderbaren Opfer mitwirken wollte, zeigte nicht weniger Rührung, als wenn sie das Opfer selbst an mir hätte vollziehen sollen.