Kaum erblickte sie mich im Hemd, da zog sie es mir auch schon aus. Ich tat mit ihr desgleichen, und lachend stürzten wir uns ins Bett. Sie küßte mich, faßte nach meinen Brüsten und liebkoste meine Spalte. Ich begann ein höchst reizvolles Fingerspiel, als ich merkte, wie sehr sie sich danach sehnte, und ich täuschte mich nicht. Sie spreizte die Beine, und ihre Bewegungen verrieten mir die Heftigkeit ihrer Empfindungen. Schließlich ließ ich meinen Finger tiefer in sie gleiten, und die Leichtigkeit, mit der dies geschah, überzeugte mich davon, daß sie — in diesem zarten Alter! — keine Jungfrau mehr war.
Ich brannte natürlich vor Begierde zu erfahren, wie sie ihre Jungfernschaft verloren hatte. Ich wollte sie gerade fragen, als mein Vater ins Zimmer kam, um uns zu umarmen, ehe er seinerseits zur Ruhe ging. Rose warf mit einer raschen Bewegung die Decken beiseite, die uns verhüllten. Er hatte offenbar nicht erwartet, uns beide nackt zu sehen. Unsere Hände befanden sich noch immer am Sitz aller Wollust. Sie schlang ihre Arme um seinen Hals, hielt ihn fest und veranlaßte ihn, meinen Busen zu küssen. Ich blieb meinerseits nicht untätig und sorgte dafür, daß er bei ihr dasselbe tat. Ich faßte nach seiner Hand und ließ sie auf ihrem hübschen, entblößten Körper spazieren gehen. Ich hielt diese liebenswürdige Hand in ihrer Grotte fest, er geriet in Erregung, doch dann verließ er uns rasch und wünschte uns viel Vergnügen.
Es ging schon gegen zehn, als er am anderen Morgen in unser Zimmer kam. Er weckte uns mit Küssen und Zärtlichkeiten und fragte uns, ob wir eine angenehme Nacht verbracht hätten. „Wir sind noch lange, nachdem Du uns verlassen hast, wach geblieben. Du hast ja gesehen, in welcher Stimmung wir uns befanden“, gab ich zur Antwort.
Rose, deren Wangen noch rosig vom Schlummer waren, errötete und legte mir den Finger auf den Mund. Doch ich wehrte sie ab: „Nein, nein, meine Liebe, Du kannst mich nicht hindern, meinem Vater alles zu erzählen, was wir zusammen getan haben. Denn ich verberge niemals etwas vor ihm. Mein Vertrauen zu ihm ist vollkommen, und das Deine sollte nicht weniger groß sein.“
Sie schlang ihre Arme und Beine um mich und ließ mich gewähren.
„Nachdem du uns verlassen hattest“, berichtete ich meinem Vater, „fuhr die lebhaft erregte Rose damit fort, meinen Mund zu küssen und an meinen Brüsten zu saugen. Sie zog mich an sich, und unsere Schenkel und selbst unsere intimsten Teile rieben sich gegeneinander. Meine Brüste drückten die ihren, mein Leib lag auf dem ihren. Ihre Zunge liebkoste die meine, eine ihrer Hände streichelte meinen Hintern, die andere kitzelte meine Klitoris, und ich tat mit ihr desgleichen. Wir kosteten die Wonnen dieses Vergnügens in ihrem vollen Ausmaß. Sie duldete es nicht, daß meine Hand sie verließ, ehe sie viermal die unglaublichste Lust empfunden hatte.“
Während ich dies erzählte, schob Rose, durch meine Erzählung erhitzt, ihre Hand zwischen meine Schenkel und wiederholte, was ich erzählte. Ich begriff sogleich, was sie ersehnte. Wir waren beide nackt. Ich schob also unsere Decken zurück und nahm die Hand meines Vaters, die sich flugs all ihrer Reize bemächtigte. Er hatte nur seinen Morgenrock an, und dieser verschob sich durch die Bewegung. Ich bemerkte dank meines Instinkts und infolge der Ausbuchtung seines Hemdes, welchen Erfolg diese Liebkosungen bei ihm hatten, und machte Rose darauf aufmerksam.
Ja, ich riet ihr sogar, ihm seinen Morgenrock auszuziehen und ihn dazu zu bringen, daß er sich zu uns lege. Sie sprang sofort auf klammerte sich an seinen Hals und nahm ihm unter vielen Neckereien seinen Morgenmantel weg. Dann zog sie ihn auf das Lager nieder und fiel ihrerseits mit ausgebreiteten Beinen auf ihren Rücken. Ich legte eines ihrer Beine auf seine Schulter, und er tat mit dem anderen desgleichen. In dieser Stellung fand sich sein prächtig schwellendes Instrument naturgemäß genau gegenüber ihrer Grotte. Ich bereitete ihm den Weg, und als er eindrang, kam sie ihm mit einer schnellen Bewegung entgegen. Ich kitzelte sie, und sie gab seine Bewegungen lebhaft zurück. Gleichzeitig liebkoste sie mich, wie ich es mit ihr tat, und seine leidenschaftlichen Anstrengungen, vereint mit den unsrigen, ließen uns schließlich eine heftige Wonne erfahren.
Mein Vater vermochte sich kaum zurückzuhalten. Er beeilte sich, und ich vollendete mit meinen Händen das Trankopfer seiner Lust, das er nicht in sie zu ergießen gewagt hatte. Sie gestand mir später, daß es ihr währenddessen fünfmal gekommen sei. Ihr Leib war besprüht vom Tau der Wollust, mit dem er sie besprengt hatte, und selbst ihre Brüste waren noch feucht davon.
Und doch hatte sie noch nicht genug. Sie beschäftigte sich leidenschaftlich mit meiner Spalte, sie kitzelte und liebkoste mich, und diese reizenden Spielereien setzten mich gleichfalls in eine heftige Begierde. Gar zu gern hätte ich die Flammen, die mich durchzuckten, gelöscht. Sie schien meine Wünsche zu erraten, denn sie ergriff die Hand meines Vaters und ließ seine Finger in mich eindringen. Dann ließ sie mich durch ein ähnliches Spiel, wie ich es mit ihr gespielt hatte, an den süßen Entzückungen teilhaben, die ich ihr bereitet hatte.