Mein Vater stimmte zu.

„Schön, meine Liebe. Rose, Du wirst eine neue Rolle spielen, damit ich Dich prüfen kann“, sagte er und stand auf, um den Godmiche zu holen. Er befestigte ihn an Roses Gürtel, und sie war von diesem nützlichen Instrument, das sie noch nicht kannte, begeistert. Er ließ mich auf ihr liegen und führte das Instrument in mein Inneres. Dann befahl er ihr, mich wie einen Mann zu behandeln, mich aber gleichzeitig zu kitzeln. Als ich meinen Gipfelpunkt nahen fühlte, riet er ihr, kräftiger zu stoßen. Währenddessen beugte er sich über mich und stieß seinerseits seine Rute in meinen Hintern. Rose hielt sich vortrefflich. Ich hielt ihre Brüste umklammert, sie liebkoste die meinen, unsere Zungen vermählten sich, ich fühlte mich sterben. In dem Augenblick, in dem ich nahe daran war, mein Bewußtsein zu verlieren, entlud sie den Godmiche. Meine Grotte war im Nu überflutet, und zur gleichen Zeit fühlte ich, wie mein Geliebter sich tief in meinem Innern verströmte. Seine Zuckungen mischten sich mit meiner Wollust, an der Rose durch die Reibung des Godmiche an ihrer Klitoris ihrerseits teilnahm. Schließlich sank ich, in Wonne ersterbend, auf sie. Mein Vater erhob sich, und schließlich, als es schon gegen Mittag ging und wir uns etwas erholt hatten, standen wir auf.

Bis jetzt habe ich Dir noch nicht erklärt, was ein Godmiche ist. Höre also! Es handelt sich um eine Nachbildung des männlichen Gliedes. Der einzige Unterschied besteht in den Einkerbungen an seiner Spitze, die dazu dienen, die Empfindungen lebhafter werden zu lassen. Es ist aus Silber, doch mit einer Art Lack in den natürlichen Farben überzogen und blank poliert, dazu fest und leicht. In der Mitte hat es einen Hohlraum, in den man eine Flüssigkeit einfüllen kann. Diese wird durch eine Art von Düse ausgespritzt, um die Aktion des natürlichen Gliedes zu imitieren. Man kann dieses famose Instrument am Gürtel befestigen, und dann ist es selbst einer Frau möglich, als Mann zu agieren.

Rose war begeistert von diesem Instrument. Ich füllte es vor ihren Augen mit lauwarmer Milch und zeigte ihr dann, wie man es zum Spritzen bringen konnte. Im Übrigen verwendet man häufig auch lauwarmes Wasser, das mit Fischleim vermischt wird. Diese Mischung ist nämlich dem männlichen Samen am ähnlichsten.

Als ich Rose alles gezeigt hatte, streifte sie augenblicklich ihr Hemd zurück und bestand darauf, sich dieses reizvollen Instruments zu bedienen. Ich begann herzlich zu lachen, als ich sie in dieser Situation sah. Mein Vater, der inzwischen hinausgegangen war, kam wieder und wollte sehen, was es gäbe. Auch er begann zu lachen und sagte zu Rose: „Laß es für jetzt damit genug sein, meine Liebe. Wir haben für den Augenblick etwas Besseres vor!“

Doch sie fuhr fort mit ihrem närrischen Betragen, und so führte er mich schließlich aus dem Zimmer. „Meine liebe Laura“, sagte er zu mir, „Rose wird ohne Zweifel eines Tages das Opfer ihrer Begierden und ihres Temperaments werden. Nichts kann sie zurückhalten. Sie überläßt sich ihrem Verlangen mit einer Glut, die kein Maß kennt. Sei versichert, sie wird für ihre Unklugheit bitter bezahlen, und vielleicht auch der arme Vernol, der durch sie solchen übertriebenen Exzessen unterworfen wird. Doch ich werde sie für meine Zwecke benützen.“

Er kehrte zu Rose zurück, und ich hörte ihn sagen:

„Meine Liebe, was Du uns da über Deinen Bruder gesagt hast, beweist Deine Freundschaft für ihn wie für Laura. Aber kann man auch auf euer beider Diskretion rechnen? Diese ist absolut notwendig, wenn aus einer erfreulichen Freundschaft nicht großes Unheil entstehen soll.“

„Ich habe euch nicht getäuscht“, versicherte Rose, „und alles, was ich euch gesagt habe, ist nur die Frucht meines Vertrauens, nicht einer sträflichen Indiskretion. Ach, ich ahne wohl, daß Sie für mich dasselbe sein könnten wie Laurette für Vernol. Er hat mir gestanden, daß er in Laura vernarrt ist, und ich hoffe sehr, daß ich selbst Ihnen nicht völlig gleichgültig bin. Wäre es möglich, daß Sie uns etwas verweigern könnten, was für uns alle eine Quelle der Lust sein wird? Ah, wie werde ich vor Freude springen, wenn Sie sich uns nicht widersetzen, und wenn auch Laurette, wie ich dies hoffe, zustimmt.“

„Ich gebe meine Zustimmung“, sagte mein Vater, „doch sage Vernol noch nichts von unserer Übereinkunft. Es erschiene mir schädlich, ihn jetzt schon einzuweihen. Sag ihm nur, daß er sich bereithalten soll.“