'Da fiel mir ein', verbesserte der Vater.

'—Mir ein, Julian, der so hübsch zeichnet, zu bitten, uns etwas mit der Kreide an die schwarze Tafel zu malen. Ich legte ihm, der auf seiner Bank über den Büchern sass, eine Lektion einlernend—er lernt so unglaublich schwer—, den Arm um den Hals. Zeichne uns etwas!' schmeichelte ich. 'Ein Rhinoceros!' Er schüttelte den Kopf. 'Ich merke', sagte er, 'ihr wollt damit nur den guten Pater ärgern, und da tue ich nicht mit. Es ist eine Grausamkeit. Ich zeichne euch keine Nase!'

'Aber einen Schnabel, eine Schleiereule, du machst die Eulen so komisch!'

'Auch keinen Schnabel, Victor.'

Da sann ich ein wenig und hatte einen Einfall.' Der Minister runzelte seine pechschwarze Braue. Victor fuhr mit dem Mute der Verzweiflung fort: ''Zeichne uns ein Bienchen, Julian', sagte ich, du kannst das so allerliebst!' 'Warum nicht?' antwortete er dienstfertig und zeichnete mit sorgfältigen Zügen ein nettes Bienchen auf die Tafel.

'Schreibe etwas bei!'

'Nun ja, wenn du willst', sagte er und schrieb mit der Kreide: 'abeille.'

'Ach, du hast doch gar keine Einbildungskraft, Julian! Das lautet trocken.'

'Wie soll ich denn schreiben, Victor?'

'Wenigstens das Honigtierchen, bête à miel.''