—Wer flüstert mir so traute Worte zu?
Verschlagner Dämon, wieder bist es du!

Ich glaube nicht an alter Zeiten Glück!
Ich breche durch und schaue nicht zurück!

Hinüber retten wir in neue Zeit
Und edle Form den Hort der Frömmigkeit…

Wir ziehn! Die Trommel schlägt! Die Fahne weht!
Nicht weiß ich, welchen Weg die Heerfahrt geht.

Genug, daß ihn der Herr des Krieges weiß—
Sein Plan und Losung! Unser Kampf und Schweiß!

Gesiegt! Doch schwer! Mir keucht die Brust so bang
Wie einem Menschen, der mit Riesen rang.

LX Die Menschheit

Ich schaute—wundersamer Morgentraum—
In eines Kampfs gestaltenvollen Raum.
Ein mächtig Ringen war's der Geisterwelt,
Von wehnden Flammen wechselvoll erhellt.

In Welschland, wenn ich mich besinnen mag,
Sah schier ich so gemalt den jüngsten Tag:

Wo, streng gerichtet, was von Even stammt,
Zur Hälfte steigt, zur Hälfte sinkt verdammt.