Endlich kamen die langersehnten Nachrichten, Depeschen trafen ein, in denen die Dauerfahrer ihre Erlebnisse meldeten.
Die meisten waren alle tief im Innern Rußlands gelandet, ein Ballon war sogar um ein Haar ins Schwarze Meer geraten. Nur ein Luftschiff fehlte noch. Dieses schien am weitesten geflogen zu sein.
Und wieder kam ein Tag, da klapperten die telegraphischen Apparate. Eine Depesche kam aus dem fernsten Rußland, vom Uralgebirge, an Asiens Grenzen.
Es waren die noch Vermißten, und das Komitee, dem die Ankunft der Depeschen gemeldet war, begab sich in größter Eile nach der Station, wo man die Depeschen aufnahm.
Die Leitung mochte nicht recht in Ordnung sein, denn die Depesche langte zwar an, aber in verschiedenen Pausen, die teilweise halbe Stunden dauerten.
Zunächst meldeten die Luftschiffer im Triumph, daß sie jedenfalls den Weltrekord geschlagen hätten. Sie berichteten, daß sie sich bereits auf der Heimreise befänden.
Schon wollte das Komitee die Depesche als beendet erklären, da begann der Apparat plötzlich von neuem zu ticken.
„Ja, das verstehe ich nicht,“ sprach der Telegraphenbeamte, als er auf die Typen sah, welche durch den Apparat direkt auf die Papierstreifen gedruckt wurden. „Das sind ja ganz sinnlose Worte, die Telegraphenleitung in Rußland muß völlig in Unordnung geraten sein. Oder der Telegraphist ist betrunken.“
„Nein, nein,“ sprach der alte Herr, indem er sich eiligst hinzudrängte, „das ist die Chiffreschrift unserer Gesellschaft. Geben Sie her, das ist noch eine besondere Meldung.“
Der Apparat tickte noch immer, die scheinbar sinnlosen Worte reihten sich eins an das andere. Dann kam plötzlich jenes Signal, welches das Ende der Depesche verkündete. Kopfschüttelnd überreichte der Beamte dem Greise die beschriebenen Papierstreifen.