So war man unruhig geworden, man schaute unablässig auf das Meer hinaus, man fürchtete jeden Augenblick, die Schiffe des Kriegsgeschwaders könnten am Horizont auftauchen.
Orloff, Wassil und Gregor, sowie deren Begleiter, die sich jetzt aus ehemaligen Dienern in Gefährten der drei Rädelsführer verwandelt hatten, waren außer sich.
Gregor und Orloff, die das größte Wort führten, ließen das Transportschiff, auf dem sie sich befanden, dicht an den meuterischen Panzer heranfahren.
„So macht doch ernst,“ schrieen sie. „Vor allen Dingen, wo ist Matuschewsko?“
In wenigen Augenblicken erschien der Gerufene, ein wild blickender, fast mongolisch aussehender Mann in der Uniform eines Bootsmanns.
Seine Kleider und sein Hemd waren mit Blut bespritzt, und dieses Scheusal war ja einer der ersten, der die nichtsahnenden Offizieren ermordete. Er hatte auch den Schiffsarzt in greulicher Weise getötet.
Der Mann sah eher aus wie eine Bestie als wie ein Mensch, seine tief geschlitzten Augen glühten wie die eines Tigers.
„Zum Teufel, Matuschewsko, so macht doch ernst,“ schrie Orloff hinüber. „Wir brauchen das Geld, nur mit großen Summen können wir etwas unternehmen. Mit Millionen können wir unsere Pläne nur durchführen. Munition ist doch genug an Bord, eröffne das Feuer auf die Stadt! Wenn die ersten hundert Häuser in Trümmer geschossen sind, wird man schon klein beigeben!“
Deutlich sah man, wie der Wüterich drüben mit den Zähnen knirschte, wie er die gelben Zähne raubtierartig fletschte.
„Die Leute sind unschlüssig,“ rief er hinüber. „Sie weigern sich, auf die Stadt zu feuern. Der schnelle Angriff der Soldaten hat sie verwirrt gemacht. Vor allen Dingen fürchten sie die Strandbatterien!“