„Es kommt heran,“ schrieen die Matrosen wie die Tollen. „Es kommt auf uns zu.“
Richtig, da kam das Luftschiff nur wenige Ellen über dem Meere entfernt herangesaust, die Besatzung des Transportschiffes schrie wie toll, die Verschwörer rannten über die Planken.
„Ein Zusammenstoß! Ein Zusammenstoß!“ brüllten sie. „Das unheimliche Ding will gegen uns anrennen.“
Im nächsten Augenblick vernahm man ein dumpfes Krachen.
Ja, das Luftschiff war da, es hatte sich mit seinem eisernen Sporn dicht an der Wasserlinie in die Seite des Transportschiffes gebohrt, und dort ein klaffendes Loch gerissen.
Das gerammte Schiff neigte sich zur Seite, als wollte es kentern, es richtete sich aber wieder empor, und jetzt stürzten Wassermassen in das Loch hinein, sodaß sich das Schiff schwerfällig nach dieser Seite neigte.
Die Verwirrung an Bord des meuternden Schiffes war fürchterlich, auf ihm befanden sich die Schlimmsten der Rebellen, vor allen Dingen jene Verschwörer, welche alles leiteten.
Sie rasten jetzt wie toll umher, zumal sie ja ein Sinken des Schiffes vermuteten.
Immer schwerfälliger schlingerte das Transportschiff, es wankte hin und her, doch nur, um neue Wassermassen aufzunehmen, die Boote konnte man in der Konfusion nicht benutzen. Viele sprangen jetzt ins Wasser, um nach dem Panzerschiff hinüber zu schwimmen.
Da senkte sich das Fahrzeug noch tiefer, es schwebte fast unmittelbar auf der Wasserfläche. Auf den Galerien aber erschienen plötzlich zehn oder zwölf seemännisch gekleidete Männer mit finsteren, harten Gesichtszügen, die förmlich steinern erschienen.