»Ach ja, Peter ... din' Mudder ...«
Peter sah den Vater erwartungsvoll an.
»... 't sünd nu all meist twolf Jahr, dat se in de Eer[2] liggt. Ach ja, wenn ick an de Tied torüg denk ...«
»Vader,« fragte Peter leise, »wat hett Muddern egentlich fehlt?«
»Hoßen[3], Kind, slimmen Hoßen ... Wör hier in de Bost[4] nich echt ... Lungensük ... ehr Mudder is dar ok an storwen ... ehr Süster ok ... Min Familje is so karnig und gesund ... Grotvader is achunachzig Jahr old worrn und hett all sin Tähnen mit in't Sarg krägen ... Aber ehre Familje ... keen goden Karn is da nich in ... sünd in de Bost nich echt ... Ach ja, wenn dat dar eenmal so instickt ... Junge, wenn du man echt bist!«
Er sah Peter prüfend und besorgt von der Seite an.
»Aber Vader,« sagte der Junge überrascht, »ick bin doch ganz gesund.«
»Ach ja, dat wör din Mudder ok ... Aber de Karn wör nich god, dat wör hier in de Bost keen echten Kram ... Wat mi bange makt, du sühst ehr gar to ähnlich, du hest gar to väl van ehr afkrägen. Wenn du mehr van mi harrst, dat wör bäter för di. Wi Eggers sünd alle so gesund.«
Peter betrachtete heimlich das Gesicht des Vaters. Im stillen war er doch froh, daß er mehr von der Mutter hatte.
»Dat Starwen is dine Mudder bannig swar worrn,« begann der Vater wieder.