»Nach Hause?« fragte Peter schmerzlich. »Ich kann nicht nach Hause. Meine Mutter ist tot, und die enge Kate ist voll kleiner Kinder. In all der Unruhe halte ich's nicht aus.«

»Aber Sie können hier doch nicht allein liegenbleiben.«

»Ach, es wird wohl nicht lange mehr dauern.«

»Das steht in Gottes Hand ... Herr Lehrer, darf ich mir eine Bitte erlauben?«

»Und?«

»Kommen Sie zu uns!«

»Zu Ihnen?« fragte Peter verwundert.

»Ja, sehen Sie, wir haben selbst viel Schweres durchgemacht und verstehen uns wohl ein wenig auf das Krankenpflegen. Und es ist auch besser für Sie. Da kommen manchmal Stunden, wo einer sich nach dem Wort und Gesicht eines anderen Menschen sehnt. Unser Heiland ist in Gethsemane auch immer wieder aufgestanden und zu seinen Jüngern gegangen.«

Peter sah den Mann einen Augenblick an. Dann streckte er die weiße, abgezehrte Hand aus und ergriff die harte, braune Pechhand des Schusters, die er stumm mit warmem Druck festhielt.

»Dürfen wir Sie holen?« fragte der andere wieder.