»Spaß mutt makt weern,« begann der Bauer wieder, »aber nu lat uns dar mal vernünftig öwer snacken. Süh, wi hewwt all'n ganz Johr keenen Scholmester hatt, und de, den wi harrn, wör'n ganzen Natten. Aber unse Kinner könnt doch nicht upwassen as de armen Heiden, as dat lewe Veih. Nich wohr, dat geiht doch nich?«

»Nee, dat geiht nich,« sagte Peter. »Aber möß ick denn jüst her?«

»Och nee, min beste Minsch, harr ick'n annern in de Iserbahn drapen[18], de mi ebenso god gefallen harr as he, denn harr ick den nahmen.«

»Dat glöw ick,« sagte Peter lachend.

»So, nun sünd wi to Hus,« sagte der Bauer und trat mit Peter in die große Missentür seines stattlichen Hauses.

Während sie über die lange Diele gingen, beobachtete er Peters Gesicht von der Seite, blieb dann plötzlich stehen und sagte: »Scholmester, hett he denn keene Ogen in sinen Kopp?«

»Wat is denn?« fragte Peter erschrocken und sah sich vor die Füße, ob er etwa dem umherlaufenden Federvieh zu nahe getreten wäre.

»Dor rechts und dor links steiht dat beste Veih in't ganze Dorp und he sleit[19] dor keen Og' nah hen?«

»Och ja, dat is ok wahr ...« sagte Peter und holte das Versäumte nach. »De Koh dor mit den Blessen vor den Kopp, dat is gewiß de beste.«

»Nee, lütt' Scholmester, dat is just de ordenärste in'n ganzen Stall.«