»Nee,« sagte Mattens kurz, »hüt' wör't nix Godes!«
»Wat denn?«
»De Lüe hett dat verdraten[28], dat he glieks den ersten Dag enen van de Lütten dörtagelt[29] hett.«
Peter erzählte, wie ehrlich Willem seine Schläge verdient hatte, und sprach seine Überzeugung aus, daß sie ihm sehr heilsam sein würden.
Der Bauer zuckte die Achseln. »Wenn ick min' Meenung seggen schall,« sagte er, »de Scholmester is Meister van de Schol. Wat buten[30] passeert, dat geiht em nix an. Daför sünd de Öllern.«
»Nee, Mattens-Vader, dar stah ick up'n ganz anner Stück,« rief Peter lebhaft, »ick bin Scholmester in de Schol, up de Straten und in de Hüser, Alldag und Sünndag. Ick will de Öllern düchdig helpen, de Kinner god uptotrecken.«
»Scholmester, Scholmester, ick ra'e[31] em god. Lat he sine Näs' davon! Dormit makt he blot böse Lüe und't helpt nix. Unse Lüe sind god, wenn ener jüm gewähren lett. Abers wenn ener jüm an den Wagen föhrt ... Scholmester, he is noch jung, he kennt de Buern noch nich.«
»Bangemaken gelt[32] nich,« sagte Peter zuversichtlich. »De Lüe willt dat woll marken, dat ick dat god mit jüm und ehre Kinner meen.«
»Und denn is da noch väl hen und her snackt. Dat den frömden Schoster sin Jung as de böberste[33] sitt, und Krischan Westermann sin, den grötsten Buern in't Dörp sin, as ünnerste ...«
»Kann ick wat darto, dat de Schoster 'n D und de grötste Buer 'n W in sinen Namen hett?« fragte Peter.