„Und zu einer so schmachvollen Komödie soll ich mich herleihen?“

„Therese, welche exaltierten Worte! Tu’ es um meinetwillen ... tu’ es mir zu Liebe!“

Therese wollte hinausgehen, um sich zu verstecken... irgendwo... Aber sie lief dem Generaldirektor grade in die Hände.

„Therese! Meine Diana! O, ich wußte, daß Sie mich nicht fliehen werden! O Therese, sagen Sie ein Wort, daß Sie mit mir kommen werden!“

„Ja,“ sagte Therese tonlos und mit niedergeschlagenen Augen, „ja, Iwan Iwanowitsch, ich werde mit Ihnen gehen.“

„Therese,“ sagte er, ergriff ihre Hand und seine Stimme klang feierlich, „Gott weiß, Therese, daß ich alles tun werde, um Ihren Lebensweg süß und freundlich zu machen. Was Kunst und Wissenschaft bieten... was auf der schönen Erde zu sehen ist... was in meinen Kräften steht, soll Ihr eigen sein...“

Seine Worte erstickten in echter Bewegung. Therese sagte flüsternd:

„Ja, Iwan Iwanowitsch... morgen... aber jetzt... lassen Sie mich allein... Ich denke, Sie haben noch mit Roland über ein Geschäft zu reden...“

Sie mußte an sich halten, sie entlief, um nicht laut aufzuweinen. O, welche Komödie war das, welch ein doppelter Betrug!