Die Zuhörer jubelten; die hübschen, koketten Pariserinnen klatschten entzückt in die Hände und ihre schwarzen Augen in den gepuderten Gesichtchen funkelten vor Vergnügen ...
„A nos dames donnez le prix...,“ wiederholte Roland heimlich für sich. „Ach, ich weiß eine Dame, eine schlanke Diana mit blondbraunem Haar, der ich viel lieber den Preis gäbe, als euch, ihr dunkelhaarigen, sprühenden Geschöpfchen ....“
Der Sänger sang ein neues Lied. Er spielte die Laute dazu, er stand wie ein Minstrel und sang herzlich rührend und innig den letzten Vers:
„Vous êtes si jolie, oh mon bel ange blond,
Que mon amour pour vous est un amour profond,
Que jamais l’on oublie.
Pour vous plaire, la mort ne me serait qu’un jeu,
Je deviendrais infâme et je renierais Dieu —
Vous êtes si jolie ....“
„Vous êtes si joli—e!“ klang die Melodie in ihm nach, als er die Ringkämpfergarderobe betrat, um sich umzukleiden. Er war ergriffen; er dachte rein und sehnsüchtig an Theresen.... „Pour vous plaire, la mort ne me serait qu’un jeu! Je deviendrais infâme.....“