„Sag’, wohin führst du mich, Aloys?“

„Zu mir, nach Hause!“ sagte der Mann inniger, als er sonst sprach, und preßte die kleine Mädchengestalt fest und inbrünstig an seinen starken Körper.

„In kein Lokal? In kein Café?“

Sie zwitscherte, wie ein zutrauliches Vöglein, sie war so kindlich-schlau, so naiv-kokett, daß der Athlet nicht imstande war, sie grob zu behandeln.

„Mein Kind,“ sagte er freundlich, „wir würden von Roland gesehen werden, darum mußt du mit mir kommen!“

„O, Aloys! — bist du ihm böse wegen deiner Niederlage? Ich habe das Publikum darüber sprechen hören, als es das Theater verließ! — Aber dein Fall war doch vorher ausgemacht?“

„Laß das, Fritzi,“ sagte der Ringkämpfer finster. „Natürlich war es ausgemacht... Meinst du, Roland wirft mich im Ernst?“

„Dich nicht,“ erwiderte Fritzi eifrig, „so viel verstehe ich auch schon davon!“

„Gar nichts verstehst du, du kleine Katze,“ beschloß Binder die Unterhaltung und gab seiner Begleiterin einen Kuß.