a) Fichtmann und Hoppe gemeinschaftlich mit anderen den Inspektor Karl Blau vorsätzlich getötet und diese Tötung mit Überlegung ausgeführt zu haben,
b) Winkler den Angeschuldigten Fichtmann und Hoppe und den anderen Mittätern bei Begehung des Verbrechens des Mordes zu a) durch Rat oder Tat wissentlich Hilfe geleistet zu haben, – Verbrechen gegen §§ 211, 47, 49 Strafgesetzbuch.
An
das Landgericht II,
Schwurgericht, hier
Bd. II
Bl. 3, 6 Am Dienstag, dem 7. August 1919, vormittags 9 Uhr wurde vor dem Hause Königin-Augusta-Straße 31 die Leiche des landwirtschaftlichen Inspektors Karl Blau, geboren am 13. November 1891 Erfurt, zuletzt in Charlottenburg, Bayreuther Straße 10, aus dem Landwehrkanal gezogen. Der untere Körperteil war mit einer grauen wollenen Schlafdecke umhüllt, die unter den Knien zusammengeschlungen war. Die Leiche war mit einem Hanfstrick (in Waschleinenstärke) derart zusammengebunden, daß der Hals in einer Schlinge lag und die Knie bis zur Brust heraufgezogen waren. Der Tote war bekleidet; es fehlten nur Schuhe und Kopfbedeckung. Die Leichenöffnung ergab keine bestimmte Bd. I
Bl. 7 Bd. II
Bl. 6, 87 Bd. II
Bl. 86, 138 Todesursache. Die Ärzte sprachen sich dahin aus, daß der Verstorbene seinen Tod wahrscheinlich durch Zuschnüren des Halses gefunden hat. Der Sachverständige Dr. Brüning, der die bei dem Toten gefundenen Sachen (Strick, Kragen, Krawatte, Jackett, Weste, Hose, Hosenträger, Hemd, Unterhose, Vorhemd, Taschentuch, Decke) untersucht hat, konnte ebenfalls nicht feststellen, ob Mord oder Selbstmord vorlag, erklärte aber, daß gegen letzteren eine Anzahl von Momenten spreche, so insbesondere die Art der Verknotung, die Schlaufen und die Weite der Halsschlaufe. Die fortgesetzten Ermittelungen erbrachten die Gewißheit, daß Blau ermordet und daß diese Tat von kommunistisch-terroristischer Seite planmäßig ausgeführt worden war.
Blau hatte in München in Kommunistenkreisen als Spitzel verkehrt, insbesondere auch mit dem Möbelzeichner Franz Herm aus Hötensleben. Als die Kommunisten die Spitzeltätigkeit des Blau entdeckt hatten, war von ihnen seine gewaltsame Beseitigung beschlossen worden. Herm war offenbar dazu bestimmt worden, dieserhalb das Weitere zu veranlassen, insbesondere Blau nach Berlin zu bringen und ihn dann ermorden Bd. I
Bl. 29 v, 35 zu lassen. Herm hatte sich dem Zeugen Schreiber und der Frau Baumeister gegenüber schon vor Antritt der Reise in diesem Sinne geäußert. Am Abend des 29. Juli 1919 fuhren Bd. I
Bl. 29 v Herm, Blau, Schreiber und ein angeblicher Schuster von München ab. Die Reise ging zunächst nur bis Magdeburg, wo Herm wahrscheinlich die dortigen Kommunistenkreise in den Mordplan einweihte. In Magdeburg trennten sich die vier. Schreiber fuhr am 31. Juli 1919 Bd. I
Bl. 31 mittags über Schöningen nach Hötensleben zu den Eltern des Herm, wo er dessen Rückkehr aus Berlin abwarten sollte. Blau, der unterwegs von Schreiber gehört hatte, daß man ihn als Spitzel entlarvt und geplant hätte, ihn von Berlin nach Wien zu bringen und dort zu ermorden, dieser Nachricht aber keine allzu große Bedeutung beigemessen zu haben scheint, fuhr am Vormittage des 31. Juli 1919 von Magdeburg mit dem Zug nach Halle ab. In Halle wollten sich Herm, der nachkommen wollte, und Blau noch am selben Tage im Wartesaal II. Klasse treffen und von dort aus dann gemeinschaftlich nach Berlin Bd. V
Bl. 38 v f. fahren. Blau scheint, bevor er nach Halle kam, noch vorher in Sangerhausen gewesen zu sein. Wie der Zeuge Mahlig bekundet, hat Blau Ende Juli oder am 1. August 1919 bei ihm in Sangerhausen vorgesprochen. Er hat ihm von seinen politischen Reisen und Taten erzählt und auch erwähnt, daß man ihm von der gegnerischen Seite nach dem Leben trachte, und daß es bei ihm auf Leben und Tod gehe, daß er wieder eine große Sache vorhätte und er ein gemachter Mann wäre, wenn diese ihm glückte. Blau und Herm scheinen sich dann auch in Halle getroffen zu haben und von dort nach Berlin gefahren zu sein. Daß Herm in Berlin war, geht aus der Aussage des Zeugen Schreiber und seinem Briefe Bd. I
Bl. 31 v Bd. III
Bl. 19 e Abschriften
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Bl. 7 an die Kaltenhauser vom 3. August 1919 hervor. Wie Schreiber bekundet, ist Herm am 2. August 1919 abends sehr aufgeregt und bleich in Hötensleben erschienen. Er sagte, daß er direkt aus Berlin käme und entgegnete auf die Frage des Schreiber, wo Blau sei, daß für Blau bereits gesorgt sei, er (Schreiber) werde über Blau das Nähere noch früh genug erfahren. Weiteren Fragen über Blau wich Herm jedesmal aus, erwähnte aber doch einmal, daß er von München Bd. I
Bl. 33 aus die Berliner Genossen verständigt hatte, daß er mit Blau nach Berlin kommen würde.
In dem Briefe vom 3. August 1919 schrieb er von Hötensleben an die Kaltenhauser in München folgendes:
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Bl. 19 e „Werte Genossin Kaltenhauser! Hoffentlich treffen Sie diese Zeilen bei gutem Befinden an. Ich bin gestern gut angekommen. Den Spitzel Blau habe ich, da ich nicht anders konnte, von München mit fortgenommen und unterwegs besorgt. Er wird so bald nicht wieder in München auftauchen. Ich hatte noch einen Ausweis bei ihm gesehen, nach welchem er für die Fahndungsabteilung in München arbeitet. Dieser Ausweis war am 23. Juli ausgestellt und mit einem Polizeistempel versehen. Der Fall B. hat mir zirka 200 Mark gekostet. Hier in Magdeburg bei der K. P. D. war ein Meyer, welcher von der K. P. D. beauftragt sein will, nach Schuhmann zu suchen. Der Mensch ist nach der Beschreibung der von mir kaltgestellte Dr. Frey (Franz?) aus Zürich, ich nehme an, daß er ein Spitzel ist. Freundlichen Gruß an Genossen Blumenfeld, ich habe die beiden gut untergebracht. Papiere treffen in den nächsten Tagen ein. Grüßen Sie den Genossen Weber bei Corl, ich habe seinen Bruder getroffen, es geht ihm gut, er wird mich besuchen. Wenn Blumenfeld noch einige dort hat, kann er sie in 14 Tagen zu mir senden. Herr Kämpfer soll seine Revolutionen machen, die sich mit dem Gesetz vereinbaren lassen (komisch?). Also seien Sie und Ihre Tochter und Schwester recht herzlich von mir gegrüßt, Ihr Franz Herm. Freundlichen Gruß an die Bekannten.“ Diesen Brief gab Bd. I
Bl. 31 v Herm dem Schreiber mit der Bitte, daß er ihn sofort als Eilbrief und eingeschrieben zur Post nach Hötensleben bringen sollte. Als Quittung über die Abgabe des Briefes auf der Post sollte Schreiber ihm den Postschein bringen. Da Schreiber ahnte, daß in dem Briefe etwas Wichtiges stünde, nahm er ein anderes Kuvert und schrieb die Adresse der Kaltenhauser darauf. In das Kuvert legte er einen leeren Briefbogen und gab es dann zur Post. Den Postschein gab er dem Herm. Den Brief des Herm an die Kaltenhauser gab er nicht auf. Als Herm später in der Zeitung von der Auffindung der Leiche Bd. I
Bl. 38 des Blau las, freute er sich darüber, daß man bei Blau einen Selbstmord vermutete. Da in der Zeitung auch stand, daß für die Aufklärung im Falle einer Ermordung des Blau 5000 Mark ausgesetzt seien, sagte Herm noch zu Schreiber, daß er ihn hoffentlich wegen der 5000 Mark nicht verraten würde. Um Herm vollständig sicher zu machen, klopfte Schreiber ihm auf die Schulter und sagte, er sei auch zufrieden, daß so ein Lump von der Bildfläche verschwinde. Unmittelbar im Anschluß an das Lesen der Zeitungsnotiz gab Herm dem Schreiber den Auftrag, sofort nach Braunschweig zum Büro der K. P. D. zu fahren und dort darauf zu dringen, daß die schriftlichen Aufzeichnungen des Herm vor seinen, Schreibers, Augen vernichtet würden. Schreiber fuhr auch nach Braunschweig, hörte dort aber, daß die schriftlichen Angaben des Herm über Blau dort bereits vernichtet wären, nachdem man die Ermordung des Blau in der Zeitung gelesen hatte. Als Schreiber nach Hötensleben zurückkehrte, erfuhr er von dem Bruder des Herm, daß letzterer nach München gefahren sei, um seinen an die Kaltenhauser gerichteten Brief vom 3. August 1919 in die Hände zu bekommen und zu vernichten. Am nächsten Tage (12. August 1919) fuhr Schreiber nach Magdeburg zum Büro der K. P. D., trug den ihm schon vorher erteilten Auftrag des Herm, seine Aufzeichnungen über Blau zu vernichten, vor und sah auch, daß demgemäß die Aufzeichnungen zerrissen und verbrannt wurden. Vom Büro der K. P. D. ging Schreiber in das Büro der U. S. P. D. zu Peters. Von diesem hörte er, daß er die Aufzeichnung über Blau bereits beim Lesen der Zeitungsnachrichten über den Fall Bd. I
Bl. 32 v
33 Blau vernichtet hätte. Als Schreiber von Magdeburg nach Hötensleben zurückgekehrt war, konnte er sich dort nicht mehr länger aufhalten, da er seines Lebens dort nicht mehr sicher war und von Genossen, die wahrscheinlich von Herm nach Entdeckung der Briefunterschlagung gedungen waren, um ihn als wichtigen Belastungszeugen zu beseitigen, dieserhalb gesucht wurde. Es gelang dem Schreiber aber, den ihn verfolgenden und auf ihn schießenden Genossen zu entkommen.
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Bl. 25 Blau wollte am Nachmittage des 1. August 1919 seine in Charlottenburg, Bayreuther Straße 19, wohnende Ehefrau besuchen, erfuhr aber von der Portierfrau Nowak, daß diese nicht zu Hause war. Am Abend desselben Tages suchte Blau die kommunistische Versammlung, die in der Aula des Friedrichs-Realgymnasiums in Berlin, Mittenwalder Straße 34, stattfand und von Leuschner, dem Vorsteher des 3. Bezirks der K. P. D., geleitet wurde, auf. Ob er allein oder mit anderen, insbesondere mit Herm dorthin gegangen ist, konnte bisher nicht festgestellt werden. Nach Lage der Sache ist aber anzunehmen, daß er mit Herm oder jedenfalls auf dessen Veranlassung in die Versammlung gegangen ist. Schon in der Versammlung wurde Blau von einem Teil der anwesenden Genossen zur Rede gestellt. Dies setzte sich nach Schluß der Versammlung auf der Straße fort. Blau suchte sich zu verteidigen, fand aber keinen Glauben bei den Genossen. Diese beschlossen vielmehr, um Blau vollends zu überführen, noch den Zeugen Stolz (Strolz) heranzuführen. Zu diesem Zwecke wurden Hoppe und noch ein Genosse fortgesandt. Die anderen, unter denen sich Leuschner, Pohl sen. und jun., Geisler, Schröder, Klust, Gentz, Schmitz, Hoffmann und Acosta (Mendelsohn) befanden, gingen mit Blau durch die Mittenwalder-, Bergmann- und Kreuzbergstraße nach dem Viktoriapark (Ecke Großbeerenstraße). Schon unterwegs war davon die Rede, daß Blau umgebracht werden sollte. Man sprach insbesondere davon, daß er auf dem Tempelhofer Felde erschossen werden sollte. Von diesem Vorhaben wurde aber zunächst mit Rücksicht auf die große Anzahl der Anwesenden Abstand genommen. Am Viktoriapark kamen nach einiger Zeit die beiden nach Stolz entsandten Genossen in einem Auto zurück. Sie brachten die Nachricht, daß sie Stolz nicht getroffen Bd. V
Bl. 52 v hätten. Pohl jun. erklärte sich bereit, Blau in seiner Wohnung, Gneisenaustraße 7a, Bd. V
Bl. 112 v aufzunehmen. Hoppe und Geisler kamen mit, angeblich nur, um aufzupassen, daß Blau nicht entwische. Hoppe hatte aber offenbar die Absicht, Blau in der Wohnung des Pohl zu ermorden. Bd. VI
Bl. 47 v Hoppe äußerte sich jedenfalls am nächsten Tage zu Pohl in diesem Sinne und bemerkte dabei, daß er einen Korb besorgen und die Leiche fortschaffen würde. Pohl und seine Frau gingen aber darauf nicht ein. Im Laufe des 3. August 1919 entfernte sich Geisler. Am Bd. VI
Bl. 47 v Morgen war bereits der Genosse, der mit Hoppe am Abend vorher den Stolz holen sollte, in der Pohlschen Wohnung erschienen und hatte mit Hoppe auf dem Korridor verhandelt. Pohl hörte, daß er zu Hoppe sagte, er hätte niemand gefunden. Der Betreffende kam vormittags nochmals, und zwar mit zwei Männern, die feldgraue Uniform trugen. Der eine Wachmann, welcher einen Revolver trug, blieb in der Wohnung. Weitere vier Mann bewachten das Haus. Ein Mann in braunem Anzug, der gegen Mittag herauf kam, erklärte, er sei von der „T-Terroristengruppe“, Bd. V
Bl. 113 die unten das Haus bewache, er gab dem Hoppe auch eine Flasche, die Morphium enthielt. Ihr Vorhaben, Blau schon in Bd. V
Bl. 113,
45 v der Pohlschen Wohnung umzubringen, scheiterte an dem Widerstande der Eheleute Pohl, die offenbar aus Angst nicht dulden wollten, daß die Tat bei ihnen ausgeführt wurde. Es blieb dem Hoppe daher nichts anderes übrig, als sich nach einer anderen Wohnung umzusehen. Er ging daher zu seinem Jugendfreunde Winkler, der bei seinen Eltern in der Großbeerenstraße 20 wohnte. Dieser stellte ihm die Wohnung zur Verfügung. Die Eltern des Winkler hielten sich während dieser Zeit außerhalb auf ihrem Laubengrundstück am Teltowkanal auf. Die Schlüssel zur Wohnung will Winkler dem Hoppe Bd. VII
Bl. 79 v gleich mitgegeben haben. Hoppe behauptet aber, daß Winkler sie zufolge einer zwischen ihnen beiden vorher getroffenen Verabredung Ecke Bd. V
Bl. 113 v Hagelsbergerstraße dem zweiten „T“-Mann (Wachmann der Terroristen-Gruppe) ausgehändigt habe. Dieser ging als erster in das Haus Großbeerenstraße 20. Hoppe und Blau folgten. Einige Zeit später gingen weitere zwei Mann, Bd. VI
Bl. 51 v darunter Fichtmann, hinein. Pohl, der mit bis zum Hause gegangen war, blieb zunächst in unmittelbarer Nähe des Hauses auf der anderen Straßenseite stehen. Er bemerkte Acosta und Winkler, die auf der Hausseite auf und ab Bd. VI
Bl. 52 gingen. Nach einiger Zeit kamen beide zu ihm herüber und unterhielten sich mit ihm. Beide Bd. VII
Bl. 90 v wußten, daß mit Blau etwas vor sich gehen sollte und fragten Pohl, was in seiner Wohnung passiert sei. Pohl erzählte ihnen, daß man von Blau verschiedenes herausbekommen und daß man bei ihm gegessen hätte. Im Laufe der Unterhaltung, die sich nur um Blau drehte, erwähnte Winkler auch, daß er den Auftrag gehabt hätte, einen Korb zu besorgen; er habe dies Bd. VII
Bl. 91 aber nicht getan, da es schon dunkel sei und er auch Zahnschmerzen hätte, zudem sei ja sein Bd. VII
Bl. 91 Vater Schneidermeister und habe genug Decken, in die man nachher Blau einwickeln könne. Die Hauptsache sei, daß er nachher die Decke wiederbekäme. Winkler und Acosta gingen dann zu Schröder, wo sie über Nacht blieben. Bd. VI
Bl. 55 Auf die Mitteilungen des erregten Acosta, daß der Spitzel Blau in der Großbeerenstraße sei, daß man verschiedenes schon von ihm herausbekommen habe, insbesondere, daß er den Abgeordneten Eichhorn für 50000 Mark ermorden sollte, Pohl stehe auf der Brücke und wisse Näheres, ging Schröder zur Großbeerenstraße, wo er Pohl an der Brücke traf. Nachdem sie sich längere Zeit unterhalten hatten und währenddessen auch auf und ab gegangen waren, kam ein Mann auf sie zu und forderte sie auf, bei dem Transport der inzwischen aus dem Hause Großbeerenstraße 20 geschafften, in eine Decke eingewickelten Leiche des Blau zu helfen. Schröder ging auf diese Aufforderung sofort hin, hob die Leiche auf, trug sie zum Kanal und warf sie ins Wasser. Hoppe, Schröder, Pohl und der eine Wachmann blieben dann noch zusammen und gingen zum Lokal von Maaß in der Bergmannstraße, während die anderen vier Männer der Terrorgruppe, unter ihnen Fichtmann, sich zerstreuten. Auf dem Wege zum Maaßschen Lokale erzählten Hoppe und der Wachmann die näheren Umstände der Ermordung: „Sie hätten Bd. VI
Bl. 51 Blau zunächst Wein mit Morphium zu trinken gegeben. Blau wäre eingeschlafen: Hoppe und der Wachmann hätten ihm die Schlinge um den Hals gelegt. Beim ersten Male sei Blau jedoch aufgewacht, und es sei ihnen gerade noch gelungen, die Schlinge von seinem Halse zu nehmen. Blau hätte sich gewundert, daß der Tisch abgerückt war, die Tür zu und drei fremde Leute im Zimmer waren. Sie hätten ihn beruhigt, er sei dann wieder eingeschlafen. Nunmehr hätten Hoppe und der Wachmann ihm die Schlinge um den Hals gelegt und zugezogen, während die beiden anderen Anwesenden sich auf die Knie des Blau geworfen hätten. Die beiden letzteren (darunter Fichtmann) hätten sich schlapp benommen; der eine Mann (Fichtmann) habe gezittert.“
Hoppe, Fichtmann und Winkler bestreiten, sich strafbar gemacht zu haben.