Der Hon. James Lutrell wies darauf hin, dass bereits 150,000 Deutsche in Amerika wären und dass daher unter den angeworbenen Truppen leicht Desertionen vorkommen könnten. Edmund Brake stellte fest, dass für 1000 Fremde ebenso viel bezahlt würde wie für 1500 Eingeborene. Sir George Saville behauptete, dass dies der unvorteilhafteste Handel in dieser Art sei, der je abgeschlossen sei, seitdem es üblich wäre, Truppen anzuwerben; und Alderman Bull schloss die Debatte, indem er ausrief:
»Man lasse den Geschichtsschreiber nicht gezwungen sein zu sagen, dass die russischen und deutschen Sklaven die Söhne Englands und der Freiheit unterjocht haben, und dass unter der Regierung eines Fürsten aus dem Hause Braunschweig jeglicher schmähliche Versuch gemacht wurde, den Geist auszulöschen, den seine Vorfahren bezeugten und der sich trotz Verrat und Verfassungsbruch auf dem Throne festzusetzen wusste.« Des Alderman's Gesinnung war besser als seine Rhetoric, aber beides war gleich nutzlos. Die Vorlage wurde mit 242 Stimmen gegen 88 angenommen. Am 5. März 1776 beantragte der Duke of Richmond im Hause der Lords, man möge Seiner Majestät dem König eine Adresse unterbreiten, um ihn zu bitten, den Abmarsch der fremden Truppen zu inhibieren und Massregeln zu treffen, um die Feindseligkeiten in Amerika sofort zu sistieren. Der Protest drückte die Ansicht des Hauses aus über die Gefahr und die Schande der Verträge durch die Gross-Britannien vor ganz Europa bekennen müsste, dass es nicht im Stande sei, einerseits wegen Mangel an Soldaten, andrerseits wegen Abneigung der eigenen Leute gegen diesen Krieg, eine genügende Anzahl Leute für die erste Kampagne auf die Beine zu bringen. Es wäre traurig zu sehen, wie durch das Abziehen der nationalen Truppen (die ohnehin zu schwach wären für den unglücklichen Zweck, dem sie dienen sollten) Gross-Britannien entblösst und den Angriffen und dem Eindringen mächtiger Nachbarn und fremder Nachbarn ausgesetzt sein würde.
Das Dokument wies sodann darauf hin, dass eine Aussöhnung mit den Kolonien der Verwendung von Fremden vorzuziehen sei, die, wenn sie so weit von ihrer Heimat entfernt wären und unter dem Elend des Krieges, an dem sie kein Interesse hätten, leiden und so oft in Versuchung kommen würden, die Abhängigkeit mit der Freiheit zu vertauschen, viel eher meutern oder desertieren, als treu bleiben und mit Seiner Majestät eigenen Unterthanen gemeinsam operieren würden.
Indem auf die Gefahr hingedeutet, fremde Truppen in das Reich hineinzulassen und Klage erhoben wird, dass bereits zwei der stärksten Festungen von ihnen besetzt seien,[1] fährt der Protest fort: »Wir haben obendrein Grund zu befürchten, dass, wenn die Kolonien sehen, wie Gross-Britannien Bündnisse schliesst und Truppen zu ihrer Unterwerfung anwirbt, sie durch das gegebene Beispiel sich für berechtigt halten werden, Anstrengungen zu machen, um ebenfalls Beistand zu erlangen; und dass Frankreich, Spanien, Preussen oder andere Europäische Mächte denken werden, dass sie ein ebensolches Recht haben wie Hessen, Braunschweig und Hanau, sich in unsere inneren Angelegenheiten zu mischen.«
[1] Hannoversche Truppen waren nach Gibraltar und Port Mahon gesandt worden.
Darauf wurde auf die Gefahr hingewiesen, dass man verpflichtet sein würde, den Landgrafen von Hessen bei seinen Streitigkeiten in Europa zu unterstützen, und es wurde der Meinung Ausdruck gegeben, dass Gross-Britannien noch nie einen Vertrag eingegangen sei, der so teuer, so ungleich, so entehrend und in seinen Folgen so gefährlich sei.
Indem der Duke of Richmond den Protest einbrachte, gab er einen kurzen Überblick über die Verträge, die seit 1702 mit den Landgrafen von Hessen abgeschlossen worden seien, und zeigte, dass die aufeinanderfolgenden Landgrafen mit der Zeit ihre Forderungen gesteigert hätten, und dass, wenn sie versuchten, günstigere Bedingungen herauszudrücken, sie niemals unterliessen, ihre vorhergegangene Erpressung als Grundlage für den neuen Vertrag dienen zu lassen und immer eine neue Forderung an Gross-Britannien zu stellen. Dieser Vertrag sei »offenbar ein gewinnsüchtiger Handel, indem man eine Anzahl Söldner in Sold nehme, die man kaufe und verkaufe wie das Vieh, das zur Schlachtbank geführt würde ... Legt man aber den Verträgen eine Alliance zu Grunde, was würde die Folge sein? Dass, wenn eine dieser Mächte angegriffen oder ohne Grund einen Angriff provozieren würde, wir sie mit allen uns zu Gebote stehenden Mitteln unterstützen müssten. Folglich haben wir wegen des Beistandes von wenigen Tausend Söldnern nicht nur doppelt zu bezahlen, sondern wir gehen auch eine feierliche Verpflichtung ein, unsere Streitkräfte zu opfern und Hülfe zu leisten, wenn der Landgraf oder Herzog angegriffen oder ihm sein Besitztum streitig gemacht wird.«
Der Duke of Richmond bezeichnete es ferner als eine Gefahr, einen Truppenkörper von 12,000 fremden Söldnern zu haben unter dem Kommando eines von dessen eigenen Generalen, bei dem die Möglichkeit nicht ausgeschlossen sei, dass er zum Höchst-Kommandierenden befördert werden könne; es könne eine grosse Verwirrung entstehen durch Streitigkeiten zwischen dem fremden und eigenen kommandierenden General.
Der Earl of Suffolk antwortete für die Regierung: »Der Tenor der Verträge,« sagte er, »ist kein anderer als er es bei früheren Gelegenheiten gewesen ist. Der gegenwärtige, das ist wahr, ist voll von schwülstigen hochtönenden Phrasen von einem Bündnis, und ich bin so offenherzig, dem edlen Herzog zu bemerken, dass ich sie nur als solche ansehe; und ich gehe soweit, zu sagen, dass die wahre Absicht der Verträge die ist, weniger ein Bündnis zu schliessen als einen Truppenkörper anzuwerben, den der gegenwärtige Aufstand in Amerika notwendig erscheinen lässt.«
Indem Lord Suffolk somit die Bedingungen des Vertrages, für den er persönlich verantwortlich war, in das richtige Licht gesetzt hatte, fuhr er fort nachzuweisen, dass die Bedingungen vorteilhaft sein würden, wenn man die Truppen nur ein Jahr gebrauchen würde, dass man aber unter allen Umständen, wenn die Soldaten gebraucht würden, sich den gestellten Bedingungen fügen müsste.