Ihre Ferne wird dir näher als deine Nähen.

Das unsichtbare Gefilde, in dem du sie weißt, wird mälig deiner Seele greifbarer als das Land, das du mit Augen schaust.

Hierher kommst du mit der Unruhe deines ermüdeten Herzens, mit den Zweifeln deines suchenden Geistes, mit allen Täuschungen und Qualen deiner erdgebundenen Tage.

Immer vertrauter wird dir diese Insel des Schmerzes, an deren Gestade die Stimmen der Dinge dich verlassen und du mit dir allein vor der bangen Unergründlichkeit des Todes stehst.

Und allgemach versiegen deine Tränen.

Bis du eines Tages in bebender Ergriffenheit dich hingebend eins werden fühlst mit allem, das ist und das war.

Im Garten der Tränen lernst du jene Schritte tun, die Welten zueinander binden, welche tief ineinander verkettet in unseres Wesens Grunde ruhen.

Der Garten des Anfangs

Im Anfang war der Garten.

Und die blühende Schönheit war ohne Ende.