Ich öffne noch nicht die Türe.

Ruhe noch einen Augenblick aus von allem Erlebten.

Denn vollendete Schönheit ist ein Erlebnis.

Und nun kennst du mein Königreich.

Und weißt, daß ich, trotzdem ich ein Verliebter bin, nicht zu viel von ihm sagte.

Du ahnst vielleicht sogar, daß es noch zu wenig war.

Daß da, wie in einem Briefe der Liebe, noch tausend köstliche Dinge zwischen den Zeilen stehen, die so zart und heimlich sind, daß man sie nicht in den Ring der Worte einfangen kann.

Aber in die Melodie des Liedes lösen sich all diese köstlichen Heimlichkeiten süß und linde auf.

Und so wirst du begreifen, daß alles Unaussprechliche meines Gartens zu seligen Liedern wurde, die alles Letzte, Tiefste und Süßeste ausschöpfen zu einem singenden Reigen seligen Glückes. Ich lege dir diese Lieder in deine Hände, in dein Herz.

Werde froh daran und reich – reich an jener zugleich traurigen und beglückenden Sehnsucht, die uns zu den Ufern der Erfüllung trägt.