„Liebes Fräulein Anna!“
„Betty! siehst du nicht, daß ich schreibe? Laß mich doch einmal in Ruhe. Nicht fünf Minuten kann man für sich haben.“
„Verzeihen Sie, Fräulein Anna.“
„Und wissen Sie, Betty, ich muß heute noch auf eine halbe Stunde fort.“
Betty treten die Thränen in die Augen.
„Aber daß Sie nichts davon erzählen, sonst giebt’s Strafaufgaben.“
„Nein, niemand, Fräulein Anna.“ (Heimlich denkt sie, wen? sie denn nur zum Erzählen gehabt hätte!)
Fräulein Anna geht fort mit einem Federhut, ganz weiß im Gesicht und Brillanten in den Ohren.
Betty ist allein.