„Aber meine Finger fühlten es.“ Da sah er, daß sie zarte, weiße Händchen hatte. Und wie sie sich schüttelte, damit der Staub nicht an ihrem Kleide hängen bliebe, lösten sich ihre dunklen Haare und fielen in lockigen Längen über die Schultern.
Der König rief plötzlich: „Du gefällst mir unbändig!“ Denn er liebte die Kraftausdrücke.
„Du gefällst mir auch,“ sagte sie und bereute gleich, daß sie sich verraten hatte.
„Was hast du mir denn eigentlich zu sagen?“ fragte er.
„Ach, das hab ich nun vergessen. Aber du hast ja braune Augen mit Goldwimpern,“ rief sie erstaunt wie ein Kind, das eine schöne Blume findet. „Das ist ja wie in einem Märchen!“
„Was ist denn das für ein Märchen,“ fragte er neugierig, denn er liebte über alles Geschichten zu hören.
„Das kann ich dir jetzt nicht sagen, es warten so viele andere draußen auf dich.“
„Du hast recht,“ sagte der König. „Du mußt aber wiederkommen.“
„Ach nein,“ meinte sie.