„Du mußt. Ich bin der König und ich beordere Dich zur Audienz.“

„Wann denn?“

„Morgen gleich,“ sagte er und strich sich mit der Hand unter der Nase weg, denn er liebte die einfachen Manieren.

„Gut, morgen!“

„Aber jetzt sag mir noch schnell, wer du bist und was du thust.“

„Ein Weib bin ich und träume. Weißt du, so schöne Träume,“ sagte sie, und wurde rot vor Vergnügen.

„Ach, ach!“ sagte der König, was immer viel zu bedeuten hat.

Und dann ging er ganz nahe an sie und wollte sie küssen.

„Niemals!“ rief sie und sah ihm zornig in die schönen Augen. Und wupp, ehe sie’s selber wußte, hatte er seinen Kuß.

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