Die Lehrerin kam herein. Da mußte Else ihr Märchen unterbrechen. In der Nachmittagspause aber setzten sich wieder alle um sie herum und sie begann:

Als der König am andern Tage das junge Weib erblickte, lief er ihm schnell entgegen, so daß der goldene Pantoffel am Boden nachschlappte. „Da bist du ja,“ rief er froh und schüttelte ihre Hände.

„Warte mal,“ rief sie und zog aus der Tasche einen kleinen vergoldeten Holzstiel, aus dem ein Büschel rosa und blauer Federn herauswuchs. „Erst pußte ich mir den Sessel da ab, sonst ärgere ich mich.“

Dann setzte sie sich und sie plauderten. Aber als sie dem König in die braunen Augen sah, die mit den goldgelben Wimpernrändern wie zwei Aurikelchen aussahen, bemerkte sie, wie er so traurig darein blickte. „Was hast du denn? Sag mir’s,“ meinte sie zutraulich.

„Ach!“ sagte der König und glaubte, es schicke sich für ihn nicht, seine Geheimnisse gleich auszuplaudern.

Aber dann fing er an: „Draußen ist’s wohl schön?“

„Nun und ob,“ sagte die junge Frau.

„Und draußen giebt es Leute, die lachen dürfen?“

„Warum denn nicht?“