„Ach!“ sagte der König wieder, denn er meinte, er hätte schon zu viel von sich verraten.

Nach einer Weile, als sie so friedlich nebeneinander am Thron saßen, kam ein Sonnenstrahl, küßte zuerst die Frau, nachher den König und blieb dann wie ein goldener Segen über ihren Häuptern liegen.

Die junge Frau lächelte mild und erzählte mit süßer Stimme ihr Märchen.

Da wurde dem König, er wußte nicht wie! Als ob aller Frühling und alle Sonne in ihm wäre! Aber er traute sich nicht, es der jungen Frau zu sagen.

So seufzte er nur: wie unglücklich und allein bin ich!

Die junge Frau aber sprach weiter, leise, süß, lieblich.

Da wuchs dem König der Mut. Er rief: „Weißt du was, du wirst meine Frau und ich werde froh wie du.“

Und die junge Frau lächelte nur und war gar nicht erstaunt darüber, als ob dies so sicher hätte kommen müssen, wie Blumen im Frühling.

Da kribbelte und krabbelte es im Gang und die Klinke der Thüre, die zu des Königs Gemächern führte, wurde angefaßt.