Mutter PIUS: Das sehen Se doch an die schmierige Spitzen. (Aufs Körbchen weisend.)
AUGUSTE: (glotzäugig, gläubig) Was Se nich alles verstehn!
Mutter PIUS: Alles muß man verstehen, das feinste und das gröbste.
AUGUSTE: (schüttelt bewundernd den Kopf. Mutter Pius wendet sich geringschätzend und diabolisch lachend, noch einmal zu Auguste herum.)
Mutter PIUS: Hab’n Se molz en flotten Kerl gefunden, trotz de Karten?
AUGUSTE: Nä, leider nich, Eure Karten sind reine Teufels, Mutter Pius.
Mutter PIUS: Kommen Se de doch ens wieder bei mich, vielleicht kriegen wir Gewalt über den Zauber, Auguste.
AUGUSTE: Wenn ich mich erlauben darf. (Man hört Husten aus dem Pavillon; sie horchen beide erschreckt nach der Richtung.)
AUGUSTE: Das is Herr Eduard nich, das is de Marta, die guckt zu lang in de Nacht aus’ en Fenster.
Mutter PIUS: (lauernd) Euer Fräulein soll ens lieber schlafen.