Irmgard, die mit Herzklopfen den Vorgang verfolgt hat und den Herrn wiedererkennt, der sie vor dem Hafeneingang beobachtet hat, steht auf und sagt:

»Bitte. Ich wollte ohnehin gehen.«

»Darf ich vorher auch Ihre Personalien feststellen?« fragt der Beamte.

Sie fährt erschreckt zusammen.

»Ich habe doch mit der Angelegenheit nichts zu tun«, stammelt sie. »Ich bin heute zum erstenmal hier.«

Bei dem Gedanken, daß ihre Personalien in das Protokoll aufgenommen und Joachim Becker vorgelegt werden könnten, packt sie der Mut der Verzweiflung. Sie will ihren Namen auf keinen Fall preisgeben und sieht den Kapitän hilfeflehend an.

Er aber meint: »Es ist lediglich eine Formsache. Die Akten sind vollkommen diskret.«

»Nein, nein«, ruft sie aus. »Ich lasse meinen Namen nicht mit hineinziehen!«

Da erwacht endlich Schwester Emmi aus ihrer Erstarrung.

»Ich kann es beschwören, daß die Dame Herrn Gregor nicht gekannt hat und daß sie heute zum erstenmal hier ist. Sie ist eine frühere Patientin von mir. Ich bin die Fürsorgeschwester vom Hafen.«