»Meinen Sie Herrn Gregor?«
»Ja.«
»Was kann dieser Herr Stein für ihn tun? Handelt es sich um Geld?«
»Ja.«
»Und Sie glauben, daß Sie es von dem Herrn bekommen, wenn Sie abends in sein Bureau gehen?«
»Er hat es mir nicht direkt abgeschlagen, er meinte, falls ich morgen abend käme, wenn er Zeit hätte, dann könnten wir in Ruhe darüber sprechen.«
»Wollen Sie nicht zu mir hinüberkommen? Wir gehen gleich in mein Zimmer, damit uns niemand stört. Hier können wir nicht stehenbleiben«, sagt Irmgard Pohl.
Sie nimmt, ohne eine Antwort abzuwarten, die Schwester beim Arm und führt sie über die Föhrbrücke zur Mühle.
Unterwegs sagt die Schwester, die vor Kälte zittert: »Es ist so furchtbar, daß ich morgen noch zu diesem Menschen gehen muß. Aber das ist die einzige Rettung.«
Im warmen Zimmer bettet Irmgard sie auf den Diwan, und dann beginnt sie, mit milden und zärtlichen Worten auf sie einzureden. Wenn sie doch weinen könnte, denkt sie, das wäre gut.