Es scheint, als habe Joachim Becker ganz im geheimen gehofft, er könne sich noch wiedererringen, was er einst, von seinen Ideen besessen, so leichtsinnig aufgab, denn sein Gesicht ist nun besonders grau und verfallen.

Seine Stimme klingt brüchig, während er die bedauernden Worte über den Abschied des Kapitäns ausspricht.

»Ich habe soeben mit Herrn Kommerzienrat Friemann gesprochen. Er will sich noch heute mit Ihnen beraten und die Beschlüsse des Vorstandes herbeiführen«, sagt der Kapitän und erhebt sich, um zunächst wieder in seinen Hafen zurückzukehren.

Er hält sich nicht länger auf, als unbedingt nötig ist. Sein Händedruck ist zwar kräftig wie immer, aber er vermeidet es, den Blicken Joachim Beckers zu begegnen.

Nun steht dem Generaldirektor also noch eine geschäftliche Unterredung mit seinem Schwiegervater bevor, der ihm bald wieder ein Fremder sein wird. Er geht lange in seinem Zimmer auf und ab, und dann hat er seinen Entschluß gefaßt.

Er begibt sich in das Bureau des Kommerzienrats und sagt:

»Da meine vorbereitenden Arbeiten in der Generaldirektion so gut wie beendet sind, möchte ich um den Posten des Kapitäns bitten.«

Der Kommerzienrat ist nicht sehr erstaunt, aber er fragt:

»Und wer soll dieses alles hier übernehmen?«

Joachim Becker schweigt.