»Mit diesem Draufgängertum kommst du nicht weiter! Das ist der legale Weg, die Verhandlungen ein wenig zu glätten. Du erkundigst dich wohl nach den maßgebenden Herren und legst mir die Liste vor.«

Der andere gibt keine Antwort, aber er macht sich eine Notiz.

An der Tür wendet sich der Kommerzienrat noch einmal um.

»Übrigens,« meint er nun jovial und nicht mehr kühl geschäftlich wie während der ganzen Unterredung, »wir sind heute abend allein, ihr kommt wohl ein wenig herüber?«

»Ich habe sehr viel zu tun«, sagt sein Schwiegersohn mit einem Blick auf den Notizblock; aber wie er dann in das breite Gesicht mit den warmen Augen des Familienvaters sieht, fügt er entgegenkommender hinzu: »Doch ich will sehen, wie ich es einrichten kann.«

Er hat das Verlangen, sich Bewegung zu machen und frische Luft zu atmen. Darum bestellt er seinen Wagen und fährt in den Hafen. Herr Gregor begleitet ihn.

Nun schreitet die Arbeit in der Höhe und in der Tiefe fort, daß es eine Freude ist, seine Augen überallhin schweifen zu lassen. Das werktätige Spektakeln der Arbeiter und das Rattern der Maschinen wirken beruhigend auf seine Nerven.

»Was wird hier ausgeladen?« fragt er am Kanal den Aufseher.

»Es sind die Dynamitladungen für die Sprengungen im Südbecken«, gibt der Mann zurück.

»Wo sollen sie gelagert werden?«