Das ist ausgezeichnet«, sagt Kommerzienrat Friemann zu Bankdirektor Ellgers, indem er ihn mit einer Handbewegung in sein Zimmer ladet.
»Wir haben zwei Minuten Zeit zum Plaudern«, meint der Finanzmatador mit seiner brüchigen Stimme, als seien zwei Minuten das größte Zeitopfer, das er zu vergeben habe. »Wir fangen doch pünktlich an?«
»Gewiß, allerdings«, versichert der Kommerzienrat. Er weiß, daß die Konferenzen mit Direktor Ellgers auf die Sekunde zu beginnen haben.
Das fleckige Greisengesicht des Bankdirektors mit dem gefärbten schwarzen Bart erwartet unbewegt die zwanglosen Erklärungen des andern. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats hat es nicht nötig, Fragen zu stellen, die ihm vor der Sitzung zu beantworten sind.
Der Kommerzienrat beeilt sich, im gewünschten Plauderton das Nötige zu sagen.
»Also dieser Becker,« beginnt er, »es ist doch ein Teufelskerl! Da hat er nun in aller Stille, als die ersten Erzfunde geheimgehalten wurden, das ganze private Gelände aufgekauft.«
»Für die Hafengesellschaft!« wirft Ellgers kurz und mit dem Ton der Selbstverständlichkeit ein.
»Natürlich, natürlich, für die Hafengesellschaft. Die Sache hat einen Pappenstiel gekostet, so daß der Vorstand es in der Eile unter sich abmachen konnte. Nun bietet man den vierzigfachen Betrag. Und warum?«
Direktor Ellgers sieht ihn ungerührt an.