»Weil die Presse zuviel Geschrei darum macht«, beantwortet der Kommerzienrat die Frage selbst. »Sie sehen einen neuen riesenhaften Industriebezirk und behandeln die Sache mit einer geradezu ausschweifenden Phantasie.«

»Hm, ausschweifende Phantasie«, wiederholt Ellgers. »Da wollen wir uns jetzt in das Sitzungszimmer begeben.«

Kommerzienrat Friemann zieht höflich seine Taschenuhr.

»Richtig. — Rauchen Sie eine von diesen Zigarren?«

»Danke.« Ellgers bedient sich und steckt die Zigarre in sein Etui.

Im Sitzungszimmer sind bis auf Stadtrat Richter, der abgerufen wurde, sämtliche Herren versammelt.

Direktor Ellgers ist nicht dafür, Zeit zu verlieren. Er begibt sich auf seinen Platz am Kopf des Tisches und eröffnet die Sitzung:

»Obgleich der zweite stellvertretende Vorsitzende, Herr Stadtrat Richter, erst einige Minuten später erscheint, eröffne ich die Sitzung. Herr Kommerzienrat Friemann, der stellvertretende Vorsitzende, hat uns in einer wichtigen Angelegenheit zusammengerufen und gibt seine Erklärungen durch Hafendirektor Becker ab.«

Joachim Becker bittet zunächst die Anwesenden, in stummer Würdigung der bei dem Hafenbau verunglückten Helfer und Mitarbeiter sich von den Plätzen zu erheben.

Kommerzienrat Friemann blickt seinen Schwiegersohn hilflos warnend an. Seine Ansicht ist, daß dieser junge Dachs nicht nachholen dürfte, was der erste Vorsitzende unterließ. Wieviel Mühe muß er wieder aufwenden, um diesen Fehler gutzumachen!